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Mönchengladbach
Im BIS treffen sich Klassik und Moderne

Mönchengladbach: Im BIS treffen sich Klassik und Moderne
Das Alma-Quartett (o.) bringt die Klänge des tschechischen Komponisten Antonín Dvorák auf die Bühne des BIS-Zentrums. Thomas Mentsches und Band beglücken beim Kulturfrühstück am 17. Januar. FOTO: BIS
Mönchengladbach. Kunst, Film, Literatur, Musik, Theater, Workshops - das Programm für das erste Quartal des Jahres ist vielversprechend. Von Inge Schnettler

Das große Ziel verlieren er und sein Team nie aus dem Blick. Und aktuell schaut Herbert Krumbein wirklich hoffnungsvoll voraus in das Jahr 2017. Dann nämlich soll das Haus Bismarckstraße 97 endlich saniert und wieder bespielbar sein. Schon seit Jahren muss sich der Verein, der das BIS-Zentrum führt, mit dem Haus Nummer 99 begnügen. "Aber nun scheint es tatsächlich echter politischer Wille zu sein, das ehemalige Städtische Museum wieder herrichten zu wollen." Immerhin wurde in diesem Haus die erste museale Ausstellung von Joseph Beuys gezeigt. Sobald es freigegeben wird, soll in diesem geschichtsträchtigen Haus endlich wieder Kunst gezeigt werden.

Dazu stehen im Moment nur die Wände im hauseigenen Café Bisquit zur Verfügung. Noch bis zum 5. April werden hier Bilder von Karla Tänzer gezeigt. Und in diesem Ambiente stellte der Vorstand des Vereins gestern das Programm für das erste Quartal dieses Jahres vor. Es gliedert sich in die Sparten Film, Ausstellung, Musik, Theater, Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche und Literatur. Dazu kommen das beliebte Kulturfrühstück am Sonntagmorgen, Workshops und Kooperationen.

Ein Selbstläufer ist das Kulturfrühstück. Lecker in den Sonntag starten, bei guter Musik und umgeben von netten Leuten - das kommt an. Am Sonntag, 17. Januar, spielen Thomas Mentsches und Band auf, am 14. Februar gibt es Musik à la Carte mit Dr. Mojo, am 13. März gibt es vom Akkordeonorchester der Musikschule was auf die Ohren. Los geht es jeweils um 11 Uhr, der Gast zahlt 17,50 Euro.

FOTO: NN

Auch die Filmabende am Mittwoch sind legendär - nicht nur für eingefleischte Cineasten. Los geht es am 13. Januar mit "Im Labyrinth des Schweigens", am 27. Januar wird der Film "Verstehen Sie die Béliers?" gezeigt, am 10. Februar "Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit", am 24. Februar "Der Butler" und am 9. März "Die Sprache des Herzens". Start ist um 20.30 Uhr, der Eintritt kostet 3 Euro.

Ausgesprochen abwechslungsreich setzt sich das Konzertprogramm zusammen. Zwei Termine gibt es in der Reihe Jazz-Visions: Am 5. Februar heißt es "Tribute to Miles Davis" und am 4. März "Cool - Music from West Side Story". Beginn ist jeweils um 20 Uhr, der Eintritt kostet 12 Euro (ermäßigt 10 Euro).

Peter und der Wolfram - das sind zwei Musiker, die am 20. Februar ab 20 Uhr den Sound einer ganzen Band erzeugen. Eintritt: 12, bzw. 10 Euro. Für den Klassikbereich steht das Alma-Qartett, das am 7. März, 19.30 Uhr, auftritt. (Eintritt 15/12 Euro). Und dann gibt es noch Theater, beziehungsweise Puppentheater für Kinder, Lesungen, jede Menge Workshops, Kunst gegen Bares, die Freeflow Danceparty und das Programm der Spindel im BIS.

www.bis-zentrum.de.

Quelle: RP
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