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Mönchengladbach
Immobilienkredite steigen auf 475 Millionen Euro

Mönchengladbach. Laut Forschungsinstitut Gewos leihen sich Mönchengladbacher 2017 gut 475 Millionen Euro, um Häuser zu bauen, kaufen oder renovieren - 16 Prozent mehr als vor drei Jahren. Obendrauf komme noch eingesetztes Eigenkapital - "kaum verwunderlich, sind doch die Hypothekenzinsen so günstig wie nie. Billiges Baugeld gibt es an jeder Ecke", teilt die Landesbausparkasse (LBS) West mit. Aber ganz so einfach sei es nicht, mahnt LBS-Gebietsleiter Peter Kouchen. Dafür sorge nicht zuletzt die neue Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie der EU. Sie solle eigentlich den Verbraucher vor den Folgen wieder steigender Zinsen absichern.

"Aber auch der Häuslebauer selbst muss umdenken", sagt Kouchen. "Vor jeder Finanzierung muss ein Kreditinstitut die Kapitaldienstprüfung durchführen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Immobilienbesitzer die monatliche Belastung auch nach Auslauf der Zinsbindung und dabei möglichem Zinsanstieg dauerhaft tragen kann." Das könne dazu führen, dass gerade junge Familien sich das Eigenheim noch später als ohnehin schon üblich leisten können.

Quelle: RP
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