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Mönchengladbach
Interessengemeinschaft Speick blickt auf 35 Jahre zurück

Mönchengladbach. Die Interessengemeinschaft (IG) Speick feierte am Samstag ihr 35-jähriges Bestehen. Knapp 40 Gäste füllten das Pfarrheim an der Karstraße, darunter Pastor Pötter sowie Vertreter des Bürgerschützenvereins und der örtlichen Vereine. Zu den Gratulanten zählte auch Bezirksvorsteher Herbert Pauls: "Es ist gut, dass es die Interessengemeinschaft gibt", wandte er sich in seiner Ansprache an die Zuhörer. "Denn Sie überbringen Ideen an die Stadtverwaltung und setzen sich für ein friedliches und vernünftiges Zusammenleben in Speick ein." Von Marion Lisken-Pruss

Sieben Bürger sind es vor 35 Jahren gewesen, die die Gründung der IG Speick vorbereitet hatten. Rund 100 Mitglieder konnte die Interessengemeinschaft auf Anhieb verzeichnen, heute sind es über 150. Ihre Aufgaben haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt: Ging es vor 35 Jahren noch um unbewohnbare Häuser, stehen heute der demografische Wandel, der Lärmaktionsplan sowie die Orts- und Verkehrsentwicklung im Mittelpunkt des Interesses.

Insbesondere die Verlegung der B57 und die Neugestaltung der Kreuzung Landgrafenstraße, Markgrafenstraße und Blumenberger Straße brennt den Bürgern auf den Nägeln. Auch die Zukunft der Kabelschule ist ungeklärt. Die IG sammelt Vorschläge, wie zukünftig mit dem Grundstück und dem Gebäude verfahren werden soll. Ferdinand Hoeren (78), der die IG Speick vor 35 Jahren mit ins Leben gerufen hat und heute ihr Vorsitzender ist, blickt auf zahlreiche Erfolge der IG zurück: So konnte die 1968 erbaute Kirche in Speick insofern erhalten bleiben, als die katholische Gemeinde sie aus finanziellen Gründen an die griechisch-orthodoxe Kirchengemeinde verkaufte. Heute nutzen sie das Gotteshaus gemeinsam.

Ein Erfolgsmodell sind auch die "Speicker Nachrichten", die die Interessengemeinschaft herausgibt. "Am Anfang haben wir die Artikel noch auf der Schreibmaschine getippt", erinnert sich Ferdinand Hoeren. Hans-Rolf Jansen hob in seiner Rede insbesondere das ehrenamtliche Engagement der Interessengemeinschaft hervor: "Viele Menschen im Ortsteil haben den Willen, etwas zu ändern und engagieren sich ehrenamtlich für Speick. Wir können uns glücklich schätzen, dass wir eine so aktive Interessengemeinschaft haben", sagte er.

Quelle: RP
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