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186 Beiträge aus der Region
Jugend forscht in Mönchengladbach

Das sind die Preisträger aus Jugend forscht 2018
Das sind die Preisträger aus Jugend forscht 2018 FOTO: Unternehmerschaft Niederrhein
Mönchengladbach. Schüler aus Mönchengladbach überzeugten bei Deutschlands größtem Wettbewerb für Naturwissenschaften und Technik.

Der Forschernachwuchs vom Niederrhein überzeugte beim diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend forscht mit zahlreichen Projekten. Jeder, der die Ausstellung im Krefelder Seidenweberhaus und im Foyer des Stadttheaters besucht hat, gewann den Eindruck, dass die nächste Generation der Wissenschaftsnation Deutschland viele gute Ideen hat.

356 Jugendliche präsentierten bei der 23. Auflage ihre 186 Wettbewerbsbeiträge. Sie reisten aus den Kreisen Kleve, Wesel, Viersen, Heinsberg, dem Rhein-Kreis Neuss, aus Krefeld und aus Mönchengladbach an, um die Ergebnisse ihrer teilweise monatelangen Forschungsarbeit zu präsentieren. Eine Jury, bestehend aus 41 Experten der sieben Wettbewerbsfachgebiete Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo-und Raumwissenschaft, Mathematik/Informatik, Physik und Technik, bewertete die Arbeiten. Gleichzeitig mussten sie entscheiden, welche Arbeiten Preise gewinnen und welche Arbeiten beim Landeswettbewerb starten dürfen.

Die Wettbewerbsarbeiten wurden in zwei Altersklassen eingeteilt: Kinder und Jugendliche ab der vierten Klasse bis unter 15 Jahre traten in der Wettbewerbskategorie "Schüler experimentieren" an; die Älteren (bis 21 Jahre) starteten in der Kategorie "Jugend forscht". Die Erstplatzierten erhielten neben dem Ticket für den Landeswettbewerb einen Geldpreis von 75 Euro, für einen zweiten Platz gab es 60 Euro.

Aus Mönchengladbach waren insgesamt 25 Wettbewerbsbeiträge von 50 Schülerinnen und Schülern eingereicht worden. Mit dabei waren die Bischöfliche Marienschule (14 Arbeiten), das Gymnasium Am Geroweiher (5), das Franz-Meyers-Gymnasium in Giesenkirchen (3), das Math.-Nat.-Gymnasium (2) und das Rheydter Hugo-Junkers-Gymnasium (1). Die Bischöfliche Marienschule meldete insgesamt sechs erfolgreiche Teams: Auf sie entfielen ein Regionalsieg, drei Zweitplatzierte sowie zwei Sonderpreise.

Die 17-jährige Johanna Carolin Kardorff hatte diverse Mittel gegen Pickel und Akne getestet und nachgewiesen, welche überprüfbar helfen. Die Schülerin gab in der Feierstunde allen, die darunter zu leiden haben, den Tipp, frühzeitig zum Hautarzt zu gehen und nicht wahllos zu experimentieren. Mit ihrer detaillierten Biologiearbeit holte sie sich den Regionalsieg und darf nun beim Landeswettbewerb von Jugend forscht im März in Leverkusen an den Start gehen.

Ihre Mitschülerinnen Julia Wassenberg (17) und Lotta Sänger (18) hatten ihre Arbeit im Fachbereich Chemie aus dem vergangenen Jahr weiter ausgearbeitet und konnten neue Ergebnisse präsentieren. Sie hatten sich mit dem Nachweis von Acrylamid in Lebensmitteln beschäftigt und erreichten damit einen zweiten Platz sowie den Sonderpreis "Gesundheit".

Auch Nils Kronig (15) war bereits bei Jugend forscht aktiv. In diesem Jahre hatte er eine fahrbare Roboterplattform als Grundlage für komplexere Steueraufgaben entwickelt und gewann damit den zweiten Platz in der Kategorie Technik. Johannes Schaffer besuchte ebenfalls die Marienschule, wechselte aber zum Gymnasium Rheindahlen. Er lieferte bei Jugend forscht eine beachtliche Arbeit ab. Der 16-Jährige konnte im Fach Mathematik/Informatik mit seiner Arbeit "Bestimmung des Füllstandes von Gasflaschen mittels FFT" die Jury überzeugen und sich den zweiten Platz sowie den Sonderpreis "Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung" sichern.

Regionalsieger im Fach Chemie wurde der 15-jährige Jannick Eßer vom Hugo-Junkers-Gymnasium. Er nahm bereits mehrere Male am Wettbewerb teil und zeigte in diesem Jahr seine Experimente zur Kinetik der Entfärbung blauer Tinte in alkalischer Lösung. Mit seiner weitreichenden Forschung und seiner überzeugenden Präsentation kann er nun ebenfalls auf der Landesebene ins Rennen gehen.

Zweite Plätze erreichten die folgenden Schülerinnen und Schüler in der Alterssparte Jugend forscht: Noah Wahab (18) und Jana Jakobs (16) vom Math.-Nat.-Gymnasium für ihre Biologie-Untersuchung zur Lagerströmformel, die sie als eine Alternative zur etablierten Laktatdiagnostik vorstellten. Nina Gareis und Lara Palomba (beide 14), ebenfalls vom Math.-Nat.-Gymnasium, freuten sich, dass sie mit ihrer Pollenanalyse einen zweiten Platz im Fach Biologie erreichen konnten.

Henk Feuring (10), Lili Kruchen (10) und Johanna Müller (11) vom Giesenkirchener Franz-Meyers-Gymnasium gehörten zu den jüngsten Teilnehmern des Regionalwettbewerbs und konnten mit ihren Sprungblasen einen beachtlichen zweiten Platz im Fachbereich Chemie erzielen.

(laha)
 
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