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Mönchengladbach
Jugendliche für Hotellerie und Gastronomie begeistern

Mönchengladbach. Vom 19. bis 23. Juni lädt die Agentur für Arbeit Jugendliche, die sich für eine Ausbildung in den beiden Branchen interessieren, zum "Open House" ein. Von Eva Baches

Eine Ausbildung in Gastronomie und Hotellerie ist vielfältig und bietet gute Aufstiegschancen. Dennoch sehen nicht genug Schulabgänger ihre Zukunft in der Gastronomie, Hotellerie oder Systemgastronomie. "Es fehlen in Mönchengladbach noch elf Auszubildende zum Restaurantfachmann, fünf offene Stellen haben wir noch im Bereich des Hotelfachmanns", sagt Wolfgang Draeger, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit.

Grund dafür seien oft Gerüchte, die sich um die Branchen ranken, wie unbezahlte Überstunden oder Arbeitszeiten von 15 Stunden und mehr, erklärt Ralf Münchhalfen, Direktor des Dorint Parkhotels. Dem möchte die Agentur für Arbeit entgegenwirken und lädt alle Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung in Gastronomie und Hotellerie interessieren, zum "Open House" vom 19. bis 23. Juni zu sich ein. "Ich berate die Jugendlichen und stelle auch den direkten Kontakt zu den Ausbildungsbetrieben her", sagt Benno Giesen, Vermittler im Arbeitgeber-Service der Agentur. Die Beratung ist am Montag und Dienstag von 8 bis 15.30 Uhr, am Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr und am Donnerstag von 8 bis 18 Uhr an der Lürriper Straße 56. Interessenten sollten Zeugnisse und Lebenslauf mitbringen. In erster Linie zähle aber der Wille, in diesem Bereich zu arbeiten, so Giesen.

Den haben die Dorint-Auszubildenden Kevin Eckert und Gabriela Capeline schon bewiesen. "Ich habe schon Erfahrungen in der Gastronomie gemacht. Ich bin gerne unter Menschen, und es macht mir Freude in diesem Beruf zu arbeiten", sagt die Auszubildende im zweiten Lehrjahr. Eckert wird in Zukunft als Empfangssekretär im Dorint arbeiten. "Zuerst wollte ich nach Skandinavien. Jetzt sammle ich hier erst noch etwas Erfahrung und gehe dann eventuell später", sagt er. Diese Flexibilität ist nur einer der Vorteile, den die Branchen bieten. "Die Aufstiegschancen sind auch ohne Studium sehr gut. Wer weiter klettern will, macht den Meister, den Hotelbetriebswirt oder spezialisiert sich im Veranstaltungsbereich", sagt Isabel Hausmann, stellvertretende Geschäftsführerin des Hotel- und Gaststättenverbands NRW.

Quelle: RP
 
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