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Brutaler Angriff am Hauptbahnhof
Jugendliche prügeln Frauen krankenhausreif

Mönchengladbach. Drei Jugendliche haben zwei Frauen im Alter von 35 und 39 Jahren in der Bahnhofshalle des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs zusammengeschlagen. Die Tatverdächtigen gingen offenbar mit äußerster Härte und Brutalität gegen ihre Opfer vor.

Auslöser für den brutalen Übergriff war die an das Trio gerichtete Aufforderung, das Fußballspielen in der Bahnhofshalle zu unterlassen. Diese Äußerung nahmen die drei Jugendlichen zum Anlass, ohne Vorwarnung auf die zwei Frauen einzuprügeln.

Eine 39-jährige Kölnerin erlitt eine Gesichtsschädelfraktur, einen Nasenbruch und Würgemale im Halsbereich. Der 35-jährigen Mönchengladbacherin brachen die Täter ebenfalls die Nase. Zudem trug sie mehrere Prellungen davon. Die beiden verletzten Frauen mussten in ein örtliches Krankenhaus gebracht und behandelt werden.

Beamte der Bundespolizei konnten einen der Tatverdächtigen stellen und vorläufig festnehmen. Bei der Festnahme leistete dieser erheblichen Widerstand. Wie die Polizei am Sonntag mitteilt, sind die beiden anderen Täter weiter flüchtig. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 15-jährigen Mönchengladbacher türkischer Herkunft. Nach derzeitigem Kenntnisstand sind die beiden flüchtigen Tatverdächtigen (ähnliches Alter wie der Festgenommene) offenbar ebenfalls südländischer Herkunft.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach hat derweil entschieden, den festgenommenen 15-Jährigen bis morgen (27. Mai) festzuhalten. Der zuständige Staatsanwalt wird dann über das weitere Verfahren entscheiden.

(ots)
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