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Mönchengladbach
Kalthöfer bleibt in der Familie

Mönchengladbach. Philip Kalthöfer, der Sohn des Inhabers, ist in die Geschäftsführung eingetreten.

Die Nachfolge gerade in mittelständischen Familienunternehmen ist in vielen Fällen ein heikles Unterfangen. Beim in Gladbach ansässigen Traditionsunternehmen Kalthöfer ist das Thema bereits vor einigen Jahren begonnen worden. Inhaber Rolf Kalthöfer (68), Sohn des Firmengründers Ewald Kalthöfer, hat zum 1. Oktober jetzt auch seinen jüngsten Sohn Philip (34) als weiteren Geschäftsführer an das Unternehmen gebunden, das an vier Standorten in Düsseldorf, Mönchengladbach, Köln und Kamp-Lintfort in den Bereichen Telekommunikation, Sicherheitstechnik und IT aktiv ist.

Rolf Kalthöfer: "Mit meinem Neffen Holger Thönnes und meinem Sohn Philip wird langfristig ein starkes Team an der Spitze des Unternehmens stehen. Und ich kann mich binnen kurzem ganz aus der Verantwortung zurückziehen." Komplettiert wird die operative Geschäftsführung durch Werner Gebser. Philip Kalthöfer hat nach dem Abitur an der Marienschule sein BWL-Studium an der EBS Business School in Oestrich-Winkel absolviert und auf dem Weg zu seinem Masterabschluss auch in Südkorea und China studiert.

Seit 2010 war er für eine Privatbank in Sachen Vermögensverwaltung und Fondsmanagement in Hamburg und Frankfurt tätig. Mit seinem Cousin und Co-Geschäftsführer Thönnes (48) plant Kalthöfer "konservatives Wachstum von innen heraus". Dem branchenweiten Fachkräfte-Mangel wollen die Unternehmen durch verstärkte Ausbildung entgegnen. Bereits heute sind mehr als die Hälfte der zurzeit rund 45 Angestellten, darunter drei Auszubildende, "Eigengewächse".

Die langjährige Zusammenarbeit mit der Hochschule Niederrhein, die jedes Jahr den "Ewald-Kalthöfer-Preis" vergibt, soll auch helfen, weiterhin junge Talente für den zukunftsorientierten Mittelstand zu gewinnen.

Quelle: RP
 
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