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Mönchengladbach
Kampf den multiresistenten Keimen

Mönchengladbach. Mit einer Hygienesprechstunde und einer Wanderausstellung informieren die Kliniken Maria Hilf am morgigen Freitag über Präventivmöglichkeiten.

Multiresistente Erreger, die so genannten Krankenhauskeime, kommen beileibe nicht nur im Krankenhaus vor. Viele Menschen tragen sie an und in sich. Sie sprechen nicht auf Antibiotika an, ihre Übertragung lässt sich aber durch konsequente Hygienemaßnahmen verhindern. Deshalb laden die Kliniken Maria Hilf am morgigen Freitag, 6. November, zwischen 10 und 15 Uhr zu einem Hygiene-Aktionstag ein.

Auf die Besucher warten dann Informationsstände, die ausführlich über Themen wie Handdesinfektion, Hautschutz, Vorbeugung vor Infektionen sowie Wund- und Schleimhautantiseptik informieren. Hygiene-Experten stehen für Gespräche zur Verfügung. Auch ein Trainingsmodul steht bereit, bei dem beispielsweise die Handdesinfektion kontrolliert werden kann. Die bekannte Schwarzlichtlampe macht verbliebene Verunreinigungen sichtbar. In der Hygienesprechstunde zwischen 12 und 13 Uhr beantwortet Dr. Alexander Pesch, der ärztliche Leiter der Klinikhygiene des Maria Hilf, Fragen der Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

Die Zunahme multiresistenter Keime stellt ein weltweites Problem dar, dem sich auch die deutschen Krankenhäuser stellen müssen. Die landesweite Aktion "Keine Keime", an der sich die Kliniken Maria Hilf mit ihrem Aktionstag beteiligen, hat sich den Kampf gegen multiresistente Erreger zum Ziel gesetzt. "Hygiene ist ein zentraler Bestandteil von ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten.

Damit auch die Patienten ihren Teil dazu beitragen, die Übertragung von multiresistenten Erregern zu verhindern, ist es wichtig, sie zu informieren und zu sensibilisieren", erklärt Geschäftsführer Prof. Dr. Andreas Lahm die Teilnahme der Kliniken Maria Hilf an der Hygiene-Initiative.

(arie)
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