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Mönchengladbach
Karstadt-Haus: Mieter kommen später

Mönchengladbach. Der Umbau des Souterrains verzögert sich, dies sorgt aber nicht für Probleme. Von Dieter Weber

Die schlechte Nachricht zuerst: Der Umbau des Souterrains im Karstadt-Gebäude verzögert sich um ein paar Monate - statt, wie geplant, Ende Oktober ist die Übergabe durch den Besitzer EWMG erst Mitte Januar. Die gute Nachricht: Bei den Handelsketten Aldi, Rossmann und dem Discounter Action sorgt diese Hiobsbotschaft nicht für große Aufregung. "Die Monate November und Dezember schieden aus, weil die neuen Mieter wegen des Weihnachtsgeschäfts an den anderen Standorten grundsätzlich keine neuen Flächen belegen", sagt Mönchengladbachs Wirtschaftsförderer Ulrich Schückhaus.

Der spätere Einzug der neuen Mieter hat seine Ursache in baulichen Veränderungen. Schückhaus: "Sie sind teilweise aufwendig und auf Forderungen der Mieter zurückzuführen." Auch Karstadt trage die Verzögerung mit - wenn auch mit Bedauern. "Wenn die drei neuen Mieter jetzt schon eingezogen wären, hätte Karstadt gerade im Weihnachtsgeschäft von den Kunden der anderen Geschäfte vermutlich erheblich profitiert. Die Frequenz wäre ungleich größer gewesen", sagt Schückhaus. Derzeit sind im Basement des EWMG-Gebäudes noch rund 370 Quadratmeter nicht belegt. Es gebe Interessenten, sagt der Wirtschaftsförderer. Aber: "Der Mieter muss zu den anderen passen. Wir wollen einen vernünftigen Mix", sagt Schückhaus.

Die Belegung könnte sich für die Mieter vor allem in einigen Jahren auszahlen, wenn CDU und SPD ihre Absicht wahr machen und in Rheydt ein großes Verwaltungsgebäude auf dem Gelände des jetzigen Rathauses bauen. Mehrere hundert Stadt-Mitarbeiter erhöhen dann den Kreis der potenziellen Kunden.

Quelle: RP
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