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Mönchengladbach
Kein Nachholtermin für den Santander-Marathon

Leere Strecke statt Gedränge am Start
Leere Strecke statt Gedränge am Start FOTO: Reichartz,Hans-Peter
Mönchengladbach. Die Veranstalter verzichten auf einen Ersatz und bieten angemeldeten Läufern freien Start für 2017 an. Von Andreas Gruhn

Der Santander-Marathon wird in diesem Jahr nicht nachgeholt. Gestern Nachmittag beschlossen die Veranstalter, auf einen Ausweichtermin zu verzichten, bestätigte Organisator Micky Hilgers unserer Redaktion. Grund ist einerseits, dass Marathon-Läufer ihre Jahresplanung frühzeitig aufstellen und viele nicht kurzfristig einen zusätzlichen Lauf in ihren Kalender aufnehmen können.

"Man kann so eine Veranstaltung nicht in ein paar Wochen oder Monaten wiederholen", sagte Hilgers. Der erste Marathon seit 30 Jahren in Gladbach war am Samstag wenige Minuten vor dem ersten Start wegen einer amtlichen Unwetterwarnung abgesagt worden.

Reaktionen der Läufer auf die Absage FOTO: Andreas Gruhn

Somit wird es den ersten Startschuss zum Santander-Marathon erst im kommenden Jahr in Mönchengladbach geben. Dann sollen alle Läufer, die für dieses Jahr angemeldet waren und die ein Startgeld bezahlt haben, einen kostenfreien Startplatz erhalten, kündigte Hilgers gestern an. Eine Auszahlung wird es nicht geben.

Alle angemeldeten Teilnehmer des Bambini-Laufs und des Kids-Runs erhalten demnächst ein Überraschungs-Präsent zugeschickt: ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Santander-Marathon 2016/2017 - wir laufen dem Regen davon". Und die Santander-Bank spendet pro angemeldetem Teilnehmer wie geplant zehn Euro. "Den Termin für 2017 werden wir in den kommenden Wochen bekannt geben", sagte Hilgers. "Uns ist wichtig, dass die Läufer merken, dass wir uns um sie kümmern, dass sie sich wohlfühlen und dass dieses Projekt langfristig angelegt ist."

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Insgesamt hatten sich gut 3000 Läufer für den Start am Samstag angemeldet. 370 von ihnen nahmen das Angebot des Rhein-Ruhr-Marathons wahr und liefen für eine um 20 Euro reduzierte Startgebühr am Sonntag in Duisburg.

Quelle: RP
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