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Nickelback kommen nach Mönchengladbach
"Wir sind uns und unseren Fans treu geblieben"

Konzert 2018 - Nickelback kommt nach Mönchengladbach: "Wir sind uns und unseren Fans treu geblieben"
Nickelback im Jahr 2013 in den Niederlanden, rechts zu sehen ist Mike Kroeger. FOTO: Bas Czerwinski/dpa
Mönchengladbach. Die Rockband Nickelback kommt im Juni in den Mönchengladbacher Sparkassenpark. Bassist Mike Kroeger verrät im Interview, was auf die Fans zukommt. Von Jana Bauch und Laura Harlos

Was erwartet die Fans auf Ihrem Konzert im Juni?

Mike Kroeger Ich möchte nicht alle Überraschungen vorweg nehmen. Aber ihr könnt sicher sein: Es wird groß.

Können Sie uns nicht ein Detail verraten? So als Appetithappen...

Kroeger Das letzte Mal, als wir in Deutschland waren, haben wir etwas gestartet,was wir jetzt fast bei jedem Konzert machen. "Rockstar Karaoke". Wir holen dazu einen Fan auf die Bühne, der mit uns gemeinsam den Song "Rockstar" singt. Die Tradition werden wir auch bei diesem Konzert fortsetzen.

Waren Sie schon einmal in Mönchengladbach?

Kroeger Nein, ich glaube, das wird unser erstes Mal.

Haben Sie denn von der Stadt schon einmal gehört?

Kroeger Um ehrlich zu sein, nein. Aber wir bereiten uns auf die Stadt und den Auftritt vor, schauen zum Beispiel, welche Künstler dort schon aufgetreten sind. Ich bin auf die Fans und die Stimmung in Mönchengladbach gespannt.

In Deutschland war Nickelback ja schon unzählige Male...Welche deutschen Bands haben Sie getroffen?

Kroeger Vor einigen Jahren haben wir die Scorpions kennengelernt. Und Rammstein natürlich. Mein Bruder Chad ist ein Riesen-Fan. Ich kann mich auch sehr gut an unser erstes Treffen mit den Toten Hosen erinnern. Wir haben schon auf einigen Festivals zusammen gespielt.

Die Region ist die Heimat von den Toten Hosen. Sie sind sehr beliebt hier.

Kroeger Zurecht! Die Jungs sind super. Hoffentlich sehen wir uns bald mal wieder.

In Mönchengladbach wird die südafrikanische Band Seether als Vorgruppe auftreten. Warum passt das mit Nickelback gut zusammen?

Kroeger Seether sind wie wir eine Rockband, sie sind aber vom Stil her anders. Noch einen Tick härter. Es macht Spaß mit den drei Jungs auf Tour zu sein und auf der Bühne zu stehen. Wir passen gut zusammen - oder sehen Sie das anders?

Musikalisch passt ihr definitiv zusammen. Beide Frontsänger haben eine rauchige Stimme.

Kroeger Sehr gut. Ich dachte schon, wir müssten die Show noch einmal überdenken (lacht).

Nickelback hat seinen Stil in den vergangenen 20 Jahren kaum verändert. Viele Bands sind Richtung Pop gegangen. Wo sehen Sie bei sich selbst eine musikalische Entwicklung?

Kroeger Wir sind uns und unseren Fans treu geblieben. Der Stil ist geblieben, wir als Künstler haben uns aber deutlich weiterentwickelt. Das kommt mit der Zeit, wenn du immer wieder neue Songs schreibst, Platten aufnimmst und auf Tour gehst. Wir sind mit den Jahren gewachsen.

Sie haben ja auch zwei Kinder. Mögen die beiden eigentlich die Musik von Papa?

Kroeger Ich kann nicht unbedingt behaupten, dass sie die Musik von Nickelback cool finden (schmunzelt). Aber meine Kinder haben sich irgendwann entschieden, auch Musik zu machen. Das ist großartig und mir persönlich wichtiger.

Geht der Nachwuchs auch in Richtung Rock?

Kroeger Überhaupt nicht. Meine Tochter ist 14 Jahre und singt in einer Jazz-Band. Sie liebt Frank Sinatra. Mein Sohn ist 16, macht Rock'n'Roll und fährt voll auf Bob Dylan ab.

Wussten Sie eigentlich, dass die Schweizer Athleten bei den Olympischen Winterspielen voll auf Ihren Song "Burn into the ground" abfahren?

Kroeger Wirklich? Davon habe ich ja noch nie gehört.

Eine Schweizer Zeitung hat die Playlisten der Sportler veröffentlicht. Der Song gehört zu den beliebtesten...

Kroeger: Das Lied hat ein hohes Tempo, ich kann mir gut vorstellen, dass es beim Sport motiviert. Eine große Ehre für uns - danke, dass Sie mir das gesagt haben.

Apropos Sport: Nur eine Woche nach ihrem Konzert in Mönchengladbach startet die Fußball-Weltmeisterschaft. Interessiert?

Kroeger: Überhaupt nicht. Tut mir leid! Ich habe nichts gegen Fußball, aber es interessiert mich nicht. Ich bin generell sehr faul, was Sport angeht.

Quelle: RP
 
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