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Flötentöne
Konzerte für Fans von Sixties- und Jazzmusik

Mönchengladbach. Die Nachricht wird viele Plexiphones-Fans enttäuschen: das Konzert am 16. April im "Messajero" ist bereits seit Tagen restlos ausverkauft. Schon am 6. April ließ Plexiphones-Drummer Rüdiger Tiedemann über Facebook wissen, dass auch an der Abendkasse keine Live-Tickets mehr erhältlich sind. Von Horst Pawlik

Die Fans können sich allerdings mit der Nachricht über das kommende Album "Electric" trösten. Das mit Spannung erwartete zweite Plexiphones-Album ist bereits gemastert und steht beim Londoner Schallplatten-Label Big Sky Song kurz vor der Veröffentlichung. Der Vertrag mit einem internationalen Vertrieb ist unterschriftsreif und die erste Radio-Single geht in wenigen Tagen an die Sender zur Bemusterung raus. Damit ist auch klar: Die "Electric"-CD wird schon bald zu hören sein.

"Surfsounds im nächsten Beat-Club" verspricht Organisator Günter vom Dorp den Sixtiesfans. In der "Treffunkt Beat-Club"-Reihe des TIG, Eickener Straße 88, gastiert am Freitag, 22. April, 20 Uhr, die Gruppe The Suphonics aus den Niederlanden. Bands wie die Beach Boys, die Hollies und Beatles prägten vielfach die "Golden Sixties" mit mehrstimmigem Gesang und harmoniereichen Songs. Ruurd Heise, Pieter Molenaar, Rick Lourens und Martin Baker haben sich genau diese Songs bei der Gründung vor zehn Jahren fürs eigene Live-Repertoire ausgeguckt. In der klassischen Besetzung jener Zeit (Bass, Solo- u. Rhythmus-Gitarre, Schlagzeug) spielt das Quartett die bekannten Hits aus den 1960er Jahren, laut Veranstalter vom Dorp "mit vollem Einsatz und erstaunlich nah am Original". Der Auftritt der Suphonics ist für die Live-Musik-Reihe im TIG gleichzeitig der letzte Live-Termin im ersten Halbjahr. Erst nach der Sommerpause heißt es für die Oldiefans dann wieder: "Treffpunkt Beat-Club".

Auch mit 80 Jahren zieht es Bariton-Saxofonist Reiner Göbel immer wieder einmal auf die Bühne um loszufetzen. Seine Auftritte mit dem Schopen Jazzorchester sind längst Geschichte, und auch die Konzerte mit der Band Why Not Swing (WNS) haben die Fans immer noch im Ohr. Zu Recht darf sich Göbel ein wenig augenzwinkernd als "Uraltjazzer" bezeichnen; voller Stolz zudem Uropa von Zwillingen. Beim "Kappesjazz, handgezupft und mundgeblasen" (O-Ton Göbel) am 24. April zum Kappesfest in Rheindahlen am Marktplatz (11-14 Uhr) will er beim Zusammenspiel mit bekannten Szene-Größen durch ein Programm voller Traditional-Klassiker glänzen. Sousaphonspieler Clive Fenton (u.a. Eight Wheel Drive, Jazzbones), Trompeter Christoph Schneichel (Jazzbones) und Banjospieler Caspar Deininger (John W. Rindfleisch) wollen den "UraltJazzer" dabei unterstützen.

Quelle: RP
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