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So hat sich die Kriminalität 2014 in Mönchengladbach entwickelt

So hat sich die Kriminalität 2014 in Mönchengladbach entwickelt.

So hat sich die Kriminalität 2014 in Mönchengladbach entwickelt

Gesamtzahl der Straftaten

2014 bekam es die Gladbacher Polizei mit 22.409 Straftaten zu tun. Damit ist die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um 107 Fälle, das sind 0,5 Prozent, leicht gesunken. Im Vergleich zu anderen Kommunen in NRW steht Mönchengladbach mit dieser Bilanz gut da, denn im Landesdurchschnitt ist die Zahl der Straftaten um 1,1 Prozent gestiegen.

So hat sich die Kriminalität 2014 in Mönchengladbach entwickelt

Aufklärungsquote insgesamt

Von den den 22.409 registrierten Straftaten wurden im 11.516 aufgeklärt. Das entspricht einer Aufklärungsquote von 51,4 Prozent. Im Vergleich zu 2013 veränderte sich diese Quote nicht, auch im vergangenen Jahr konnten 51,4 Prozent der Fälle aufgeklärt werden. Im NRW-Durschnitt wurden 2014 49,8 Prozent der Fälle aufgeklärt.

 

So hat sich die Kriminalität 2014 in Mönchengladbach entwickelt

Wohnungseinbrüche

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist 2014 zurückgegangen. Die Polizei erfasste 683 Delikte und damit 103 Taten weniger als 2013. Das ist ein Rückgang um 13,1 Prozent. Bei 274 der Fälle blieb es bei versuchtem Einbruch. In 326 Fällen kamen die Täter tagsüber, das sind 47,7 Prozent der Fälle. Auch die Zahl dieser so genannten "Tageswohnungseinbrüche", die zwischen 6 und 21 Uhr begangen werden, sank 2014 im Vergleich zum Vorjahr.

Die Polizei konnte 10,7 Prozent der Wohnungseinbrüche aufklären. Gegenüber dem Vorjahr ist die Aufklärungsquote damit leicht um 0,3 Prozent angestiegen. 

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Weniger Täter im Kinder- und Jugendalter

2014 waren 2,8 Prozent der von der Polizei ermittelten Täter Kinder; 8,9 Prozent waren Jugendliche. Dies ist in beiden Fällen ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, 2013 waren noch 3,8 Prozent der Täter im Kindesalter und 10,1 Prozent waren jugendlich.

Insgesamt wurden 2014 238 Kinder (2013: 325) und 753 Jugendliche (2013: 928) als Tatverdächtige ermittelt. Damit liegt Mönchengladbach ziemlich genau im Landesdurchschnitt: NRW-weit waren rund drei Prozent der Tatverdächtigen Kinder, 9,3 Prozent waren Jugendliche. 

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Straßenkriminalität

Die Fälle von Straßenkriminalität, also Straftaten, die im öffentlichen Raum begangen werden, sind in Mönchengladbach 2014 gestiegen. Die Polizei zählte 5860 Delikte, 2013 waren es 5476 Fälle. Das ist eine Steigerung um sieben Prozent.

Die größte Steigerung der Fallzahlen gab es beim Taschendiebstahl (plus 317 Fälle) und bei Sachbeschädigungen (plus 113 Fälle). Auch bei den Fällen von gefährlicher und schwerer Körperverletzung stiegen die Zahlen, und zwar um 56 Fälle.

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Aufklärungsquote Straßenkriminalität

Die Aufklärungsquote betrug bei der Straßenkriminalität 16,1 Prozent und lag damit um 2,5 Prozentpunkte unter der Aufklärungsquote von 2013. Schaut man auf die unterschiedlichen Arten der Straßenkriminalität, war die Aufklärungsquote bei Diebstahl aus Kraftsfahrzeugen am geringsten (6,9 Prozent). Fälle von Körperverletzung konnte die Polizei dagegen zu 68,9 Prozent aufklären. 

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Politisch motivierte Kriminalität

Die NRW-Polizei und auch die Polizei in Mönchengladbach haben ihre Arbeit zur Eindämmung des Salafismus verstärkt. Auch die Beobachtung der Unterstützer für terroristische Organisationen, die im Nahen und Mittleren Osten den Dschihad ausgerufen haben, sei mittlerweile ein Schwerpunkt der Polizeiarbeit, heißt es in der Pressemitteilung zur Kriminalitätsstatistik.