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Mönchengladbach
Kühle Getränke in einer heißen Sommernacht

Mönchengladbach. Wenn Giesenkirchen Sommernachtsfest feiert, dann ist das Wetter selten normal. Mal regnet es, mal ist es sehr warm. So passte es in die Reihe der Veranstaltung, die bereits zum 43. Mal stattfand, dass die Temperaturen am Samstag auf Rekordniveau lagen. Zwar gab es am Konstantinplatz auch Imbissbuden, doch die rund 3000 Besucher zog es vor allem dorthin, wo sie etwas trinken konnten. Ob die Bierwagen auf dem Platz oder die anliegenden Gaststätten mit Außengastronomie - überall versorgten sich die Besucher mit jeder Menge Flüssigkeit. Und die war nötig. Von Christian Lingen

Gleich zu Beginn spielten die Fanfaren der KG Schöpp op Eicken auf und waren für jedes Glas Wasser dankbar, das man ihnen servierte. Als Sängerin Miriam von Oz auf der Bühne stand, hörten ihr nur wenige zu. Den Besuchern war es zu warm. Stattdessen standen sie lieber mit Getränken in der Hand an Biertischen und unterhielten sich. Mehr Glück hatten Schlagersänger Jürgen Peter und die Coverband Insideout. Mit zunehmender Uhrzeit wurde es auf dem Konstantinplatz erträglicher und manch einer wagte sich doch noch auf die Tanzfläche.

"Ins Leben gerufen wurde das Fest ja von Werner Wolf. Damals hieß es noch Brunnenfest", erzählte Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer. Er lobte, dass die Vereine bei solchen Veranstaltungen gut zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Zusammen mit Bürgermeister Michael Schroeren hatte er die Aufgabe, das Sommernachtsfest zu eröffnen. "Wenn Giesenkirchen feiert, dann stimmt das Wetter einfach immer", verkündete Schroeren. Auch er lobte das Engagement der Vereine. "Es ist wichtig, dass es den Heimatverein gibt. Die Stadt hätte kein Geld, um ein solches Fest auszurichten", sagte der Bürgermeister.

Das Sommernachtsfest war trotz der großen Hitze ein Erfolg für Giesenkirchen. Wichtig war bei der großen Besucherzahl und den hohen Temperaturen auch, dass auf dem Konstantinplatz ein Glasverbot galt. Weil die Getränke mithin ausschließlich in Plastikbechern verkauft wurden, vermieden die Veranstalter, dass es zu Verletzungen durch herumliegende Scherben kommen konnte. Das Konzept hat sich bewährt.

Quelle: RP
 
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