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Mönchengladbach
Abtanzen mit Rock'n'Roll und Jump-Blues

Mönchengladbach: Abtanzen mit Rock'n'Roll und Jump-Blues
Freuen sich auf ihren Auftritt: Die Red Hot Cancers. FOTO: Gerry B�er
Mönchengladbach. Am 30. April spielen im TiG drei Gladbacher Bands live zum Tanz auf. Und Gerry Böer legt Oldies auf. Von Dirk Richerdt

Keine puristische Blues-Nacht, aber viele Stücke mit Swing-Blues-Elementen zu tanzbaren Rhythmen, dazu Rock'n'Roll und vielleicht auch mal ein Rockabilly-Titel - das gibt es am 30. April im Theater im Gründungshaus (TiG). Eine Fünfziger-Jahre-Revue ist die stilistische Dachmarke jener Nacht, zu der ab 20 Uhr eingelassen wird und die 12 Euro Eintritt im Vorverkauf kostet (Abendkasse: 15 Euro).

Wie im Vorjahr spielen die Red Hot Cancers mit Jump- und Swing-Blues auf. "Uns gibt es seit mehr als 20 Jahren", sagt Bandleader Max Hütten. "Wir haben gerade live wieder eine CD aufgenommen", informiert er. Auch die 15 Jahre alte Formation Flat Blues Ltd. mit Frontmann Peter Lenzen wird sicherlich mit ihren R'n'B-Knallern die Stimmung im TiG-Saal nicht minder anheizen. Neu dabei in dieser um 21 Uhr startenden Revue, die erstmals unter dem Motto "50's Dance Party" firmiert, ist die Rock'n'Roll-Band The Bombing Jacks. René (Gitarre, Gesang), Marc (Gitarre, Gesang), Niklas (Bass) und Jan (Schlagzeug) sind alle Mitte zwanzig und spielen dennoch leidenschaftlich Musik der 1950er-Jahre. Somit spielen quasi Enkel die Musik ihrer Großeltern: Evergreens von Elvis, Bill Haley, Chuck Berry und Little Richard.

Auch die Band Flat Blues Ltd. ist dabei. FOTO: NN

Die Bombing Jacks vorgeschlagen hat Gerry Böer, der das Quartett vergangenen Sommer beim Open-Air-Auftritt auf der Museumsfreilichtbühne im Skulpturenpark hörte. "Als sie spielten, tanzten die Zuschauer sofort los", erinnert sich der Fotografenmeister Böer, der seit seiner Jugend immer mal wieder als passionierter DJ antritt.

Auch bei der Dance Party am 30. April im TiG wird Gerry Böer auflegen. "Ich habe 18 000 Titel auf meinem Rechner", verrät er. "Alles was Rang und Namen in den 50ern hatte, landet bei mir auf dem Teller", fügt Böer an. Welche Stücke er in den Umbaupausen der Bands und nach Mitternacht spielen wird? "Das hängt ganz wesentlich von der Stimmung im Saal ab", antwortet er.

Damit Dubletten vermieden werden, stimmen sich die Bands über ihre Playlists ab, betont die Programmchefin des TiG, Gabriele Niemöller.

Quelle: RP
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