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Flötentöne
Bernd Schmude ist gestorben

Mönchengladbach. Die Szene trauert um Bernd Schmude. Der stets so jungenhaft wirkende Jazzmusiker ist nach längerer Krankheit vor wenigen Tagen im Alter von 72 Jahren verstorben. Als Banjospieler und Sänger mit großem Faible für Dixieland-Jazz begeisterte er die Fans in der Region über viele Jahre und schrieb lokale Musik-Geschichte. In Viersen vor etlichen Jahrzehnten mit der Band Pineapple Jazzbabies (unter anderem mit Posaunist Manni Schmelzer) gestartet, wirkte der Musiker in Mönchengladbacher Bands wie der Cottontown Jazzcompany und Hermanns Feuerwehrkapelle. Seine Auftritte mit Jazzer-Original Klaus Albert Schopen (Kornett) in "Dixie's" Altstadtlokal an der Waldhausener Straße sind genauso unvergessen wie seine Konzerte mit den Altstadt Ramblers in Düsseldorf. Am 8. Oktober um 11 Uhr wird Bernd Schmude in Korschenbroich auf dem Waldfriedhof beerdigt. Von Horst Pawlik

"Colours of Percussion" heißt das Programm, mit dem das Schlagfertig-Quartett am Freitag, 20 Uhr, in der Livemusik-Reihe "Jazz-Visions" im BIS (Bismarckstraße 97-99) die Fans begeistern will. Die vier Schlagzeuger Amon Verlinden, Jakob Minkenberg, Vincent Grupe und Robert Hurasky warten beim Konzert mit einem großen Schlaginstrumentarium auf. Es kommen Vibraphon, Marimbaphon, Drum-Set und Percussion zum Einsatz. Handwerklich und mit abwechslungsreichen Kompositionen von Dave Brubeck, Michel Camilo, Vic Firth sowie Steve Hanna beeindruckte das Quartett unter der Leitung von Hurasky schon die Jury von "Jugend musiziert" derart, dass es für's Finale des Bundeswettbewerb in Hamburg reichte.

Nach nur drei Spieltagen klingen Sonntag um 17 Uhr für die Open Air Reihe "Five O'Clock Acoustic" am Volksgartenweiher schon wieder die Abschiedsglocken. Eine Wiederholung im kommenden Jahr ist wünschenswert. Veranstalter Kurt Schmidt und Walter Riettiens präsentieren von Beginn an Genre-geprägte Künstler, möglichst mit eigenen Songs und weitestgehend ohne lautstarke Verstärkerapparatur. Damit also starke Konkurrenz für die allzu oft coverlastigen Wettbewerber in der Stadt. Schon das Auftaktkonzert vor drei Wochen war gut besucht. Da ist es keine kühne Prognose, für den Auftritt der Dead Guitars am Sonntag ab 17 Uhr ein volles Haus zu prognostizieren. Mit dem Rückenwind der erfolgreichen "Shelter" - CD-Veröffentlichung sowie einer gefeierten GB-Stippvisite wäre alles andere als eine rappelvolle Konzertwiese selbst bei Regen eine Überraschung.

Weitere Tipps: Samstag, 24. September, 19 Uhr, im "Bistro", Berliner Platz 12: "Dixieland, Swing & Blues" mit The Jazzbones feat. Manni Schmelzer; Samstag, 24. September, 20 Uhr, im "Denk Mal, Geneickener Straße 75: "20 Jahre" Chorkonzert Just for Fun; Donnerstag, 31. September , 20 Uhr, TIG, Eickener Straße 88: Hutkonzert mit dem Gospelchor True Note; Sonntag, 2. Oktober, 18 Uhr im TIG, Eickener Straße 88: "Hearthappening" Benefizkonzert mit Gitarrist Ryan McGarvey.

Quelle: RP
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