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Mönchengladbach
Bettina Landmann feiert Bühnenjubiläum

Mönchengladbach. Seit 40 Jahren bespielt sie deutsche Orchesterbühnen mit ihrer Querflöte. Sie hat musikalische Niederlagen und Erfolge miterlebt. Und sie setzt sich nebenbei als Musikpädagogin leidenschaftlich für unsere Nachwuchsmusiker ein. Nun blickt die Soloflötistin Bettina Landmann auf eine lange Zeit bei den Niederrheinischen Sinfonikern zurück. Auch wenn die Orchestermusikerin beteuert "es ist der schönste Beruf der Welt", war und ist ihre Musikkarriere noch heute mit einigen Strapazen verbunden. Von Milena Remus

Schon als Neunjährige begann die Wahl-Kempenerin mit dem regelmäßigen Flötenunterricht, gewann mit Talent und Fleiß sogar beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" den ersten Preis. Seit Ende der 1960er Jahre musste sich Bettina erst einmal ihren gleichberechtigen Platz zwischen ihren fast ausschließlich männlichen Kollegen erkämpfen.

Mit kreativen Ideen und überzeugenden Auftritten musste sie sich immer wieder aufs Neue vor ihren Mitmusikern beweisen. Nun, nach vier Jahrzehnten auf der Bühne, hält sie sich vor allem für die Musik - ihre Leidenschaft -, körperlich und geistig fit: "Je älter man wird, desto länger muss man trainieren", sagt sie. Damit meint sie aber nicht nur ihr musikalisches Know-how. Vor allem Kondition, Kraft, die richtige Atmung und Beweglichkeit sind für die zahlreichen Vorstellungen in der Oper, im Ballett und auf Konzerten gefragt. Ganz wie beim Hochleistungssport: "Den Rosenkavalier zu spielen ist so, als würde man auf die alten Tage noch mal Marathon laufen", erklärt sie. All diese Strapazen nimmt Bettina auch nach 52 Jahren Querflötenspiel gerne auf sich.

Quelle: RP
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