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Mönchengladbach
Citykirche soll sonntags geöffnet werden

Mönchengladbach. Der Bauverein der ehemaligen Hauptpfarrkirche sucht dringend weitere Ehrenamtler, um das Gotteshaus am Alten Markt länger und häufiger offen halten zu können. Sprecher Dirk Heinemann liegt die sanierte Kirche sehr am Herzen. Von Inge Schnettler

Der Probelauf war äußerst erfolgreich. "Wir haben an einem verkaufsoffenen Sonntag im Oktober die Citykirche von 13 bis 18 Uhr aufgeschlossen", sagt Dirk Heinemann. "Da hatten wir auf Anhieb tatsächlich mehr als 300 Gäste." Der Sprecher des Bauvereins für die Citykirche freut sich über das große Interesse der Gladbacher an der ehemaligen Hauptpfarrkirche Mariä Himmelfahrt unmittelbar am Alten Markt. Ihm und seinen Mitstreitern ist es gelungen, das Gotteshaus zu erhalten.

Der ehemalige Geschäftsführer von Textil Heinemann hatte sich immer schon für die Hauptpfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt engagiert. Als die ersten Steine aus dem Mauerwerk brachen und die Kirche mit einem Bauzaun umgeben wurde, wusste Heinemann, dass keine Zeit zu verlieren war. Er gründete den Bauverein Hauptpfarrkirche. Das war 2006. In nur sieben Jahren hat es der Bauverein geschafft, das Kirchengebäude komplett zu sanieren und zu einer ganz besonderen Attraktion in der Stadt zu machen. Vier Millionen Euro sind in die Erneuerung der Kirche, die seit 2008 als Citykirche fungiert, geflossen.

Und weil das so ist, sollen die Menschen in Mönchengladbach auch ausreichend Gelegenheit haben, die Kirche auch von innen zu besichtigen. Um erweiterte Öffnungszeiten anbieten zu können, sucht der Bauverein händeringend neue Ehrenamtler. "Denn wir können die Kirche nicht unbewacht öffnen." Seit Jahren gibt es 15 Frauen und Männer, die stundenweise Dienst in der Citykirche verrichten. "Sie werden auf ihre Aufgabe vorbereitet, so dass sie auch die eine oder andere Frage von Besuchern beantworten können", sagt Dirk Heinemann. Natürlich gibt es am Info-Point auch Flyer und weiteres Infomaterial.

Derzeit ist die Citykirche dienstags bis samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Das ist zu wenig, findet Heinemann. Viele Leute hätten um 16 Uhr noch nicht Feierabend. "Wir müssen ihnen die Möglichkeit geben, bis 18 Uhr die Kirche besuchen zu können." Und eben sonntags. "Es wird für die Menschen immer wichtiger, einen Rückzugsort zu haben. Die Citykirche bietet sich dafür hervorragend an." Zumal es eine Menge zu sehen gibt.

Wer Lust und Zeit hat, etwa zwei Stunden in der Woche auf die Citykirche aufzupassen, kann sich im Pfarrbüro bei Margret Baues unter 02161 46233131 melden.

Quelle: RP
 
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