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Mönchengladbach
Das Minguet Quartett und Gérard Caussé im 2. Meisterkonzert

Mönchengladbach. Die Mitglieder des 1988 gegründeten Minguet Quartetts benannten ihr Ensemble nach dem spanischen Schriftsteller, Philosophen und Verleger Pablo Minguet e Yrol, der sich im 18. Jahrhundert dafür einsetzte, dass die vormals vor allem in höfischen Kreisen gepflegten Schönen Künste Verbreitung in allen Bevölkerungsschichten fanden. Das Wirken seines Namensgebers ist dem Minguet Quartett als einer der renommiertesten kammermusikalischen Streicherformationen der jüngeren Generation künstlerische Verpflichtung und Herzensangelegenheit zugleich.

In der Besetzung mit Ulrich Isfort (1. Violine), Annette Reisinger (2. Violine), Aroa Sorin (Viola) und Matthias Diener (Violoncello) ist das Ensemble weltweit unterwegs und gastiert in den großen Konzertsälen wie der Londoner Wigmore Hall, der Kölner und Berliner Philharmonie, dem Wiener Konzerthaus oder dem Concertgebouw. Im 2. Meisterkonzert am Donnerstag, 5. November, 20 Uhr, stellt sich das Minguet Quartett in der Kaiser-Friedrich-Halle vor. Auf dem Programm stehen das Erste Streichquartett von Emil Nikolaus von Reznicek sowie zwei Streichquintette von Mozart (KV 515) und Brahms (op. 111). Begleitet wird das Minguet Quartett dabei von dem französischen Bratschisten Gérard Caussé, einem der weltweit führenden Kammermusiker und Konzertsolisten, der nicht zuletzt als Gründungsmitglied von Pierre Boulez' Ensemble Intercontemporain entscheidend dazu beigetragen hat, die Viola als eigenständiges Soloinstrument zu etablieren. Um 19.15 Uhr sind die Besucher zu einer Programmeinführung eingeladen. Das Konzert wird durch die Gladbacher Bank unterstützt.

Karten gibt es für neun bis 19 Euro (Ermäßigung 50 Prozent) an der Theaterkasse und VVK-Stellen sowie unter www.adticket.de.

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