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Mönchengladbach
Das Phantom kommt

Mönchengladbach. Es gehört zu den berühmtesten Musicals der Welt: Am 9. Februar kommt das "Phantom der Oper" nach der Vorlage von Gaston Leroux für einen Abend in die Kaiser-Friedrich-Halle. Von Ludwig Krause

Das Ambiente könnte stimmungsvoller kaum sein: Die 1902/03 errichtete Kaiser-Friedrich-Halle wird im kommenden Februar Schauplatz für eine Reise ins Paris des 19. Jahrhunderts. Mit bekannten Melodien, Tänzern, authentischen Kostümen und Frisuren kommt dann nämlich "Das Phantom der Oper" wieder nach Mönchengladbach.

Die Geschichte begeistert Musical-Liebhaber weltweit seit Jahrzehnten. Nach der berühmten Romanvorlage von Gaston Leroux erzählen Librettist Paul Wilhelm und Komponist Arndt Gerber die Geschichte um düstere Geheimnisse des Pariser Opernhauses. Ab Januar ist die große Originalproduktion nach einer Inszenierung von Manfred W. von Wildemann in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu sehen, am 9. Februar um 20 Uhr dann auch in der Vitusstadt.

In den Tiefen des Pariser Opernhauses lebt eine Kreatur, die seit Jahren das Personal in Angst und Schrecken versetzt. Ihr entstelltes Gesicht und die finsteren Gedanken versteckt es dabei hinter einer Maske. Allein das junge Chormädchen Christine Daaé und ihr lieblicher Gesang erweichen das Herz des Ungeheuers. Es beschließt, alles daran zu setzen, ihre Karriere nach vorne zu treiben - und schreckt dabei weder vor Drohungen noch vor Mord zurück. Zwar entwickelt Christine Mitgefühl für das einsame Wesen, sie ist joch bereits dem Grafen Raoul de Chagny versprochen. Als das Phantom bemerkt, dass Christine seine Liebe nicht erwidert, nimmt das Unheil natürlich seinen Lauf: Während einer Vorstellung stürzt ein Kronleuchter auf die Zuschauer herab und das Phantom nutzt den Tumult, um Christine in sein Schattenreich zu entführen. Beim Versuch des Grafen Raoul, seine Geliebte aus der Gewalt der Bestie zu befreien, entsteht in den Gewölben ein Kampf auf Leben und Tod.

Ein großes Orchester, ein Gesangsensemble und das abwechslungsreiche Bühnenbild von Hermann Hess sorgen neben der neuesten Licht- und Tontechnik für ein mitreißendes Erlebnis. Die Karten sind im Vorverkauf erhätlich.

Quelle: RP
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