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Mönchengladbach
Das sind unsere Super-Spürnasen

Das sind die Diensthunde der Mönchengladbacher Polizei
Das sind die Diensthunde der Mönchengladbacher Polizei FOTO: Polizei MG
Mönchengladbach. Die Diensthunde der Mönchengladbacher Polizei stellen Einbrecher, finden Beweismittel und erschnüffeln Sprengstoff. Oft reicht ihr Erscheinen aus, um Auseinandersetzungen zu beenden. Wir stellen die "Kollegen mit Biss" vor. Von Gabi Peters

Sie gehen Streife in der Altstadt, sind bei Fußballspielen und Durchsuchungen dabei. Und wenn sie einmal eine Fährte aufgenommen haben, lassen sie nicht locker. Neun Super-Spürnasen stehen im Dienst der Polizei Mönchengladbach und leisten ganze Arbeit. Ohne die Hunde-Kollegen würde mancher Straftäter noch frei herumlaufen und wäre manches Beweismittel vielleicht nie gefunden worden. Die Polizisten auf vier Pfoten werden in Schloss Holte-Stukenbrock mit ihren Diensthundeführern ausgebildet. "Drei Monate lang dauert der Lehrgang, danach arbeiten wir selbstständig mit unseren Hunden", sagte Markus Plum, stellvertretender Leiter der Gladbacher Diensthundestaffel. Je nach Talent und Ehrgeiz können die tierischen Kollegen nach bestandener Prüfung zum Schutzhund noch Zusatzqualifikationen erwerben. Im Polizeipräsidium an der Theodor-Heuss-Straße haben es schon zwei Tiere zu Sprengstoffspürhunden gebracht, ein Hund ist Spezialist im Rauschgift erschnüffeln und einer ist ausgebildeter Personenspürhund.

Ihre Nase macht die tierischen Kollegen zu unverzichtbaren Spezialisten. "Ein Sprengstoffspürhund muss etwa über 100 verschiedene Gerüche erkennen können", sagt Plum. Das ausgebildete Tier könne alle militärischen und gewerblichen Stoffe erschnüffeln - auch Selbstlaborate.

"Wenn ein Mensch in die Pizzeria geht, riecht er die Pizza. Ein Hund riecht jede einzelne Zutat", weiß Andre Schmalenberg. So könne ein ausgebildeter Polizeihund auch Rauschgift im Kaffee erschnuppern. Und um eine Fährte aufzunehmen, reicht die winzigste Geruchsprobe. "Wenn der Fahrer nach einer Trunkenheitsfahrt flüchtet, braucht der Hund nur einmal am Fahrersitz zu schnüffeln", sagt Hundeführerin Martina Bröder. Dann nimmt der tierische Kollege die Spur auf und erkenne den richtigen Mann -auch wenn er an einer Bushaltestelle im Pulk von mehreren Menschen steht.

Was die Hunde sonst noch alles leisten bzw. geleistet haben, berichten die Diensthundeführer, die ihre Tiere übrigens nach Feierabend mit nach Hause nehmen, hier.

Quelle: RP
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