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Mönchengladbach
Fenster von Joachim Klos gesucht

Mönchengladbach. Eine Kunsthistorikerin bereitet eine Publikation über den Glaskünstler vor.

Im Auftrag der Sparkassenstiftung "Natur und Kultur" Kreis Viersen der Sparkasse Krefeld erarbeitet die Kempener Kunsthistorikerin Eva-Maria Willemsen gemeinsam mit der evangelischen Theologin Waltraud Hagemann aus Wuppertal eine Publikation zu Leben und Werk des Grafikers und Glasgestalters Joachim Klos (Weida 1931-2007 Nettetal-Schaag).

Er hatte sich nach Abschluss seines Studiums an der Krefelder Werkkunstkunstschule 1956 als freischaffender Glasmaler (und Grafiker) in Mönchengladbach niedergelassen und konnte bald erste große Aufträge etwa für die Citykirche St. Mariä Himmelfahrt und St. Helena in Rheindahlen ausführen. Weitere Glasfenster nach seinem Entwurf befinden sich in St. Nikolaus in Hardt, St. Marien in Rheydt, in mehreren Sparkassen- und Volksbankfilialen und in der Friedhofskapelle in Wickrath. Weniger bekannt sind die Werke, die Joachim Klos vor allem in der Zeit bis zu seinem Umzug nach Nettetal-Schaag im Jahre 1968 aber auch noch danach für private Wohnbauten im Stadtgebiet geschaffen hat. Sei es als fest mit der Architektur verbundenes Glasfenster oder als Kabinett- oder Vorhangscheibe. Eva-Maria Willemsen bittet die Leser der Rheinischen Post um Mithilfe.

Private Besitzer von Glasfenstern nach dem Entwurf von Joachim Klos mögen sich bitte unter der folgenden E-Mail-Adresse bei Eva-Maria Willemsen melden emwillemsen@yahoo.de oder eine Mitteilung an Eva-Maria Willemsen, Otto-Hahn-Straße 54, 47906 Kempen schicken. Die Anonymität bleibt selbstverständlich gewahrt; im Werkverzeichnis werden die Glasfenster in Privatbesitz nur wie folgt verzeichnet: "Mönchengladbach, Privatbesitz".

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