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Mönchengladbach
Leser wählen ihre Theater-Favoriten

Mönchengladbach. Vom Voodoo-Maskenball (Verdi) bis zur Debatte um Gerechtigkeit und Rache ("Dogville") hat das Theater in dieser Spielzeit sein Spektrum gezogen. Nun haben die RP-Leser das Wort. Sie wählen ihre Favoriten für den Theater-Oscar. Von Dirk Richerdt

Schauspieldirektor Matthias Gehrt hat als Regisseur das Spektrum der von ihm in dieser Spielzeit inszenierten Stücke weit gespannt: Nach heftig diskutierter Deutung des Rachedramas "Dogville" von Lars von Trier im Februar folgte im April eine vergleichsweise dezente, wenngleich nicht minder bildmächtige Einrichtung des Klassikers "Kabale und Liebe" von Schiller. Nur zwei von mehr als 20 Schauspielproduktionen, die in dieser Saison die Gladbacher zu sehen bekommen.

Dazwischen steckt ein pralles Theaterjahr, das auch von anspruchsvollen "Brocken" im Musiktheater und Ballett geprägt wurde und wird. So eröffneten Andreas Baesler und Generalmusikdirektor Mihkel Kütson dem Opernpublikum mit der packenden Eifersuchtstragödie "Ein Maskenball" von Giuseppe Verdi ungewohnte Perspektiven - auch weil Elemente von Voodoo- bzw. Macumba-Kulten auf die Bühne gelangten. Und musikalisch war's ohnehin ein Genuss. Oder haben Sie eher die Möglichkeit geschätzt, bei der Täterermittlung in dem Musical "Das Geheimnis des Edwin Drood" eine besondere Form interaktiven Theaters geboten zu bekommen? Oder hat Ihnen die besondere musikalische Vielfalt des Balletts "Tangonacht plus" zugesagt? Wer und was hat Ihnen im zu Ende gehenden Theaterjahr am besten gefallen? Stimmen Sie ab. Am Montag, 20. Juni, werden die RP-Theater-Oscars verliehen. In einer öffentlichen Veranstaltung mit buntem Programm ab 19.30 Uhr im Krefelder Theater erhalten die zehn Besten ihre Trophäen.

Und so geht's: Wählen Sie Ihre Favoriten in den zehn Kategorien: beste Schauspielerin, bester Schauspieler, beste Sängerin, bester Sänger, beste Tänzerin, bester Tänzer, bestes Schauspiel, beste Musiktheaterproduktion und beste Choreografie sowie bestes Bühnenbild. Wer die meisten Stimmen erhält, gewinnt in den genannten zehn Bewertungskategorien je einen RP-Theater-Oscar. Füllen Sie einfach nebenstehen Coupon aus und senden ihn an: Rheinische Post, Lüpertzender Straße 161, 41061 Mönchengladbach, schicken Sie ein Fax an 02161 244-269 oder eine E-Mail an redaktion.moenchengladbach@ rheinische-post.de.

Ein elfter Preis wird vom Theater in Abstimmung mit der Rheinischen Post für besondere Verdienste vergeben. Und natürlich bleiben alle Preisträger bis zum Schluss geheim. Einsendeschluss ist der 10. Juni.

Wer weiß - vielleicht stehen bei der Preisverleihung Marlene Dietrich, Marilyn Monroe oder Judy Garland auf dem Treppchen. Die Hollywood-Revue gehörte zu den Zugpferden in dieser Spielzeit. Aber auch die Pop-Biografie "Rio Reiser - König von Deutschland" und das bunt ausstaffierte Opern-Schwergewicht "Der Rosenkavalier" stehen weit oben in der Gunst der Zuschauer. Ihr Urteil, liebe Leser der Rheinischen Post, zählt. Ab heute.

Quelle: RP
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