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Mönchengladbach
Nur ein Gladbacher Film schafft den Sprung zum Bundesfestival

Mönchengladbach. Mit dem Rheinischen Landes-Filmfestival eröffneten die heimischen Filmemacher am vergangenen Wochenende im Düsseldorfer Stadtmuseum die Wettbewerbssaison 2016. Hier gelten ab sofort verschärfte Regeln. Für die Weiterqualifikation von der Landesebene zu den Kategorien-Bundesfestivals gibt es nun begrenzte Kontingente. Sind die ausgeschöpft, kommen weitere bemerkenswerte Filme auf eine Art "Warteliste" (Pool). Erst kurz vor den Bundesfestivals im Frühjahr entscheidet sich, welche Filme davon zu einem Bundesfestival nachrücken, falls noch Kapazitäten frei sind. Dieses Problem hat Heidulf Schulze vom Filmklub "Kamera aktiv" nicht. Sein Film "Fiesta de la Lana" über bäuerliche Traditionen auf Gran Canaria erhielt in Düsseldorf einen 2. Preis und die direkte Weitermeldung zum Bundesfestival "Reisefilm". Der Reisefilm seines Klubkollegen Frank Nienhaus "Andalusien anders" errang einen 3. Preis, muss aber im Pool auf seine Chance warten. Zwei 3. Preise ohne Weitermeldung gab es bei "Kamera aktiv" noch für die Filme "Probefahrt" (Heidulf Schulze) und "Im Norden der Insel" von Renate Neuber. Der Gemeinschaftsfilm "Projekt Stalllaterne" von Heinrich Offergeld, Peter Goetsches und Dr. Gerhard Janoschka musste sich mit einer Teilnahmeurkunde begnügen.

Der Mönchengladbacher Filmklub "Objektiv" war in Düsseldorf mit nur einem Film vertreten. Franz-Josef Thissen dokumentierte unter dem Titel "Es hätte auch alles ganz anders sein können" das Schicksal der heute weltberühmten Dichter-Familie Bronté im England des 19. Jahrhunderts. Der Film wurde mit einem 2. Preis ausgezeichnet, wanderte aber ebenfalls "nur" in den Nachrücker-Pool für das Bundesfestival Dokumentarfilm.

Quelle: RP
 
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