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Mönchengladbach
UPD berät Patienten zu Behandlung und Diagnose

Mönchengladbach. Sie touren derzeit durch den Westen Deutschlands: Annette Holthöfer, Juristin, und Joachim Wienert, Fahrer des Mobils. Ihre Mission: Patienten beraten. Gestern machten die Mitglieder mit ihrem Bus der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) auf dem Alten Markt halt.

Hinein trauten sich dennoch weniger Gladbacher als beim letzten Mal. Schade, denn beim UPD können sich Patienten unabhängig und neutral durch spezielle Fachkräfte Rat einholen. Dazu gehören zum Beispiel allgemeine Informationen zu Diagnosen, zu Vorsorgeuntersuchungen oder zu Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung.

Die meisten Beratungssuchenden interessieren sich für die Themen Behandlungsfehler, Arztrechnungen und Patientenverfügungen. In vielen Städten ist der Ansturm regelmäßig groß. Auch viele junge Leute nehmen die Beratung in Anspruch. "Die Patienten sind heute aufgeklärter als noch vor 20 oder 30 Jahren", sagt Holthöfer. Damals hätten sich wenige getraut, auch juristisch gegen ihren Arzt vorzugehen. Was die UPD nicht macht, sind ärztliche Untersuchungen oder Zweitmeinungen sowie eine anwaltliche Vertretung.

Für alle, die ihre Chance verpasst haben: Das Mobil steht bereits am 9. Februar 2017 wieder in der Stadt. Daneben können sich Patienten durch die Zentrale in Berlin unter 0800 0117722 beraten lassen oder zur Beratungsstelle in Köln vermitteln lassen. Weitere Infos gibt es unter www.patientenberatung.de.

(lkö)
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