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Mönchengladbach
"Lords of the Dance" und Jeff Beck in der Red Box

Mönchengladbach: "Lords of the Dance" und Jeff Beck in der Red Box
Jeff Beck ist einer der größten Virtuosen an der E-Gitarre. Der mehrfache Grammy-Preisträger spielt am 4. Juli in Mönchengladbach. FOTO: DPA
Mönchengladbach. Seit fünf Dekaden genießt Jeff Beck den Ruf eines außergewöhnlichen und bahnbrechenden Gitarristen und Musikers. Im Lauf seiner Karriere konnte er alle wichtigen Preise der Musikwelt entgegennehmen. Gleich zweimal wurde er in die Rock'n'Roll Hall of Fame aufgenommen: 1992 als Mitglied der Yardbirds und 2009 als Solokünstler. Das britische Fachmagazin "Rolling Stone" führte ihn in seiner Liste der "100 besten Gitarristen aller Zeiten" im Jahr 2011 auf Platz fünf. Und acht Grammys wurden ihm im Laufe seiner Karriere verliehen. Am 4. Juli gibt Beck ein Konzert auf der Bühne der Red Box im Nordpark. Tickets gibt es ab Montag, 12. Februar, 9 Uhr.

Beck ist seit Jahrzehnten im Grunde als Solokünstler mit Band unterwegs. Beinahe wäre es anders gekommen: Pink Floyd etwa wollte ihn Ende der 60er Jahre als Nachfolger von Syd Barrett, entschied sich aber für David Gilmour. Beck war nach dem Ausstieg bei den Yardbirds früh mit eigener Band unterwegs: Mit Rod Stewart als Sänger und dem heutigen Stones-Gitarristen Ron Wood am Bass. Als Gastmusiker hat er an Sessions mit fast allen großen Stars des Soul, Blues und Rock teilgenommen, von Stevie Wonder und Buddy Guy bis hin zu Tina Turner und Mick Jagger.

Nach fast zwei Jahrzehnten des Siegeszuges rund um den Globus hatte Stepp-Superstar Michael Flatley seiner Produktion 2014 ein leicht verändertes Aussehen verliehen, während die wesentlichen Elemente von Story und populären Tanzformationen erhalten blieben. "Lord of the Dance" zeigt sich in einer von riesigen LED-Wänden geprägten Kulisse und mit variierten Kostümen als eine Art "Best of", das den Fans ein Wiedersehen mit diesem Dauer-Hit und bis zu 40 herausragenden Tänzern ermöglicht. Am Donnerstag, 22. März, 20 Uhr, ist "Lord of the Dance" in der Red Box im Nordpark zu erleben.

Seit 1996 begeistert das "Klacken der Killerhacken" die Menschen in aller Welt. Mehr als vier Millionen Besucher allein im deutschsprachigen Raum, rund 80 Millionen international, haben "Lord of the Dance" bereits gesehen. Die mit audiovisueller Opulenz ausgestattete Show verbindet Folklore, Hi-Tech-Popart sowie irisch-amerikanischen Stepptanz mit Flamenco-Affinität zu einer rhythmischen, melodischen und optischen Revue, die ihresgleichen sucht. Show-Erfinder und Super-Stepper Michael Flatley konzentriert sich nunmehr auf seine Arbeit als Regisseur und Choreograph. Mit alternierenden Stepp-Stars in den Hauptrollen behält "Lord of the Dance" jedoch stets seine ursprüngliche Faszination, wie die nicht abreißende Resonanz auf die Welttourneen immer wieder unter Beweis stellt.

(angr)
 
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