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Mönchengladbach
LVR: 780.000 Euro für Arbeitnehmer mit Behinderung

Mönchengladbach. 159 Arbeitnehmer mit Behinderung haben im vergangenen Jahr in Mönchengladbach finanzielle Förderung für ihren Arbeitsplatz erhalten. Die Fördersumme betrug insgesamt 780.000 Euro. Das geht aus dem Jahresbericht des Integrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) und der rheinische Fachstelle für behinderte Menschen im Arbeitsleben hervor. Mit dem Geld wurden die Menschen mit Behinderung und ihre Arbeitgeber unterstützt, und damit die Arbeitsplätze erst geschaffen oder gesichert, hieß es.

Der Arbeitsagenturbezirk Mönchengladbach erreichte im Erhebungsjahr 2014 eine Beschäftigungsquote von 4,4 Prozent und liegt damit unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Wert von fünf Prozent. 2015 lebten in Mönchengladbach 29.935 Menschen mit einer Schwerbehinderung.

"Im Rheinland wurden rund 6000 schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen mehr als im Vorjahr bei beschäftigungspflichtigen Arbeitgebern beschäftigt. Die steigende Akzeptanz der Arbeitgeber wirkt sich hier positiv aus. Fast 26 Prozent der Arbeitgeber im Rheinland erfüllen ihre Beschäftigungsquote", sagt Angela Faber, LVR-Dezernentin für Schulen und Integration. Die künftigen Herausforderungen sieht Christoph Beyer, Leiter des LVR-Integrationsamtes, vor allem durch die Arbeitsplatzanforderungen in der Industrie 4.0: "In ein paar Jahren werden mehr Maschinen miteinander kommunizieren als Menschen. Für Menschen mit und ohne Behinderung kann die technische Entwicklung Vorteile wie Nachteile bringen. Fest steht, dass sich neue Möglichkeiten zur individuellen Unterstützung für Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben eröffnen."

(angr)
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