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Borussia Mönchengladbach
Max Eberl besucht die "Street League"

Borussia Mönchengladbach: Max Eberl besucht die "Street League"
Max Eberl kam bei den Spielern gut an. FOTO: Isabella Raupold
Mönchengladbach. Borussias Sportdirektor eröffnete den letzten Spieltag der Straßenfußballliga. Von Sebastian Eussem

Trotz hochsommerlicher Temperaturen haben sich die Kicker der Gladbacher "Street League" am letzten Spieltag der Serie noch mehr ins Zeug gelegt als sonst: Denn mit Max Eberl, dem Sportdirektor der Borussia, zeigte sich ein besonderer Gast am Bolzplatz des Jugendzentrums "De Kull" am Fanhaus.

Die "Street League" ist ein Wettbewerb, bei dem Mannschaften aus verschiedenen Jugendzentren der Stadt gegeneinander antreten. Der Fachbereich Schule und Sport, der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie und "de Kull" haben in diesem Jahr erstmalig gemeinsam die Liga organisiert. Philip "Peppo" Hülsen, Leiter von "de Kull", weiß um die Effekte der Straßenfußballliga: "Durch die Street League schaffen wir einen Austausch zwischen den Jugendzentren der Stadt. Dazu sollen während der Spiele auch die Werte gelebt werden, für die ,de Kull' eintritt: Aufgeschlossenheit gegenüber jedem und die Torpedierung von rassistischen Ansichten. Dafür wollen wir Völkerverständigung und die Kids zusammenbringen."

Nach unregelmäßigen Turnieren, die seit sechs Jahren ausgetragen werden, kam die Idee nach einem geregelten Spielbetrieb in Form einer Liga vom Schirmherr der "Street League", Max Eberl. Dieser dankte der Stadt in Vertretung des Dezernenten für Sport, Kultur und Bildung, Gert Fischer, und Philip Hülsen für deren Arbeit. Zudem sprach er vor der Eröffnung des letzten Spieltages zu den Teilnehmern: "Habt viel Spaß in der Gemeinschaft. Ich wünsche Euch viel Erfolg, und habt vor allem Respekt untereinander und vor den Schiris, auch wenn mir das manchmal schwer fällt." Aus Sicht der Borussenstiftung unterstützt Eberl das Projekt gerne: "Die ,Street League' verbindet Menschen und Stadtteile. Die Jugendlichen kommen weg von der Glotze und bewegen sich, sind aktiv. Dies zu fördern freut uns als Borussia, denn einige Talente sind ja auch dabei", so der Sportdirektor. Für die Sportler und Betreuer hatte Eberl noch einen besonderen Preis: Eine Einladung zu Borussias Saisoneröffnung gegen Lazio Rom.

Quelle: RP
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