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Mönchengladbach
Mehr als 3000 neue Studenten

Mönchengladbach: Mehr als 3000 neue Studenten
Die Studienanfänger wurden im Krefelder Königpalast zentral begrüßt. FOTO: HN
Mönchengladbach. Zum Wintersemester starten fast so viele junge Menschen in ihr Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Niederrhein wie im vergangenen Jahr. Statistiker gehen davon aus, dass der Scheitelpunkt der Studentenzahl erreicht ist. Von Lisa Schmitz

Mit einer eindrucksvollen rund 90-minütigen Show sind die Studienanfänger der Hochschule Niederrhein begrüßt worden. Studierende für Studierende - so lautete das Konzept der Veranstaltung. "Wir geben Ihnen heute ein Qualitätsversprechen", sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg. "Bei uns studieren Sie mit Blick auf Ihren späteren Beruf. Wir haben unser Studienangebot konsequent an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes ausgerichtet."

Zum Wintersemester 2015/16 starten insgesamt etwa 3150 junge Menschen in ihr Bachelor- oder Masterstudium an der Hochschule Niederrhein. Der überwiegende Teil, nämlich derzeit 2728, haben sich für ein Bachelorstudium angemeldet. Das sind etwa 175 Bachelor- Studienanfänger weniger als im Jahr zuvor, als die Studienanfänger-Zahlen durch die Nachwirkungen des doppelten Abiturjahrgangs 2013 noch auf einem außergewöhnlich hohen Niveau lagen.

Die Gesamtzahl der Studierenden bleibt damit fast exakt gleich: Circa 14.200 Studierende sind jetzt an der Hochschule Niederrhein eingeschrieben. Hochschulstatistiker gehen davon aus, dass damit der Scheitelpunkt der Studierendenzahl erreicht ist. In den kommenden Jahren wird voraussichtlich ein kontrollierter Rückgang unter die Marke von 13.500 Studierenden erfolgen. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 studierten 10.800 Frauen und Männer an der Hochschule Niederrhein.

In Krefeld starten 1386 Studienanfänger im Bachelor, in Mönchengladbach sind es 1342. Nimmt man die Masterstudierenden dazu, ergibt sich eine Anfängerzahl von 1580 in Mönchengladbach und 1570 in Krefeld. Von den insgesamt 14.200 Studierenden studieren aktuell 7900 in Mönchengladbach und 6300 in Krefeld.

Auch bei den beliebtesten Studiengängen ändert sich wenig: In Mönchengladbach bewarben sich die meisten für Soziale Arbeit am Fachbereich Sozialwesen, gefolgt von BWL am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. In Krefeld gab es die höchsten Bewerberzahlen für Wirtschaftsingenieurwesen am gleichnamigen Fachbereich gefolgt von Health Care Management am Fachbereich Gesundheitswesen.

Nach der Begrüßungsrede von Hochschulpräsident von Grünberg erhielten Bürgermeister Frank Meyer für Krefeld und Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners für Mönchengladbach die Gelegenheit, ihre Städte kurz vorzustellen. Meyer lobte die Kneipenvielfalt, das kulturelle Angebot und die Sportmöglichkeiten seiner Stadt; Reiners empfahl, sich Mönchengladbach vom zentral gelegenen Campus aus sternförmig zu erschließen.

Geprägt wurde das Programm aber von den diversen Hochschulgruppen, die sich und ihre Tätigkeiten vorstellten. Aus dem Bereich Hochschulsport stellten sich die Gruppen Ballett, Modern Dance sowie Taekwondo vor. Jonathan Feid und Maria Jackschitz stellten das Tutorenprogramm vor und baten im Anschluss die rund 30 Erstsemestertutoren auf die Bühne. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) gab Tipps rund um das Thema Studierendenvertretung. Auch das Team Formula Student präsentierte sich auf der Bühne, der aktuelle Rennbolide konnte im Foyer bestaunt werden.

Musikalisch begleitet wurde der Semester-Auftakt im Königpalast durch Viktoria Sviatenko, die am Fachbereich Sozialwesen studiert. Radio-Moderator José Narciandi führte durch das Programm.

Quelle: RP
 
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