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Mehrere Kilo Pyrotechnik sorgen für Goldregen über der Stadt

Korschenbroich. Zu früh gezündet, aber auch diesmal atemberaubend schön: Zum Start von Unges Pengste zündeten Pyrotechniker am späten Samstagabend ein zehnminütiges Feuerwerk mit tollen Effekten und tauchten den Himmel über dem Festplatz in bunte Farben. Bis zu 60 Meter sausten die Feuerwerkskörper pfeifend in die Höhe - und ließen es zum Schluss als Höhepunkt sogar Gold regnen. Das "Pyroteam Düsseldorf" um Feuerwerker Sascha Vossen hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Ihr Nahbereichsfeuerwerk begeisterte die Besucher des ersten Festtages - wenn es irrtümlicherweise auch sieben Minuten zu früh gezündet wurde und einige Schaulustige deshalb den Anfang verpassten.

Für das Feuerwerk, das vor einigen Jahren auf Initiative der St.-Katharina-Junggesellen-Bruderschaft wiederbelebt worden war, kamen diesmal mehrere Kilo Pyrotechnik zum Einsatz. Die Kosten für das Spektakel am Himmel liegen laut Sascha Vossen im vierstelligen Bereich. Dafür überzeugte es mit gefächerten Batterien und einigen Knalleffekten. "Wir sind zwar jedes Jahr hier, wollen den Korschenbroichern aber auch ein abwechslungsreiches Feuerwerk bieten. Schließlich soll es nicht immer dasselbe sein", sagte der 38-Jährige kurz vor der Zündung des Feuerwerks. Für ihn und sein Team ist die Arbeit mit den Batterien eher Routine. Er zündet regelmäßig auf Schützenfesten Pyrotechnik aller Art. Für die Korschenbroicher war es dennoch etwas Besonderes. "Das Feuerwerk hat uns sehr gut gefallen. Wir sind nächstes Jahr wieder dabei", erzählte Besucher Jochen Opitz, der mit seinem Enkelkind zuschaute.

(cka)
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