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Mönchengladbach
Minister appelliert an Autofahrer

Mönchengladbach. "Die Arbeiter der Autobahnmeistereien dürfen nicht weiter zu Prügelknaben gemacht werden", sagt NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, als er gestern mit seinem engeren Stab in unmittelbarer Nähe der Raststätte Cloerbruch an der A 52 weilt. Dort, wo an der Autobahn in Richtung Düsseldorf das Gehölz zurückgeschnitten wird. Da die Landesregierung eine "Woche des Respekts" ausgerufen hat, appelliert Groschek an die vorbeifahrenden Autofahrer, mehr Respekt zu zeigen. "Natürlich ärgere ich mich auch, wenn ich im Stau stecke, ich schmeiße aber nicht mit Feuerzeugen oder anderen Dingen, zeige den Arbeitern den Stinkefinger oder bezeichne sie als Idiot oder Schlimmeres", sagt Dietmar Schlossmacher von der Autobahnmeisterei Kaarst, einer von 1930 Straßenwärtern in NRW. Auch sein Kollege Alexander Wermeter stellt fest, dass das die Pöbeleien zugenommen haben: "Sogar mit Prügel wurde mir gedroht." Groschek sagt dazu: "Viele Autofahrer machen sich durch ihr Verhalten selbst zum Pöbel, damit muss Schluss sein."

Auch Straßen-NRW-Direktorin Elfriede Sauerwein-Braksiek appelliert an die Autofahrer, die Arbeit der Straßenwärter mehr zu würdigen und Frust über Staus und stockendem Verkehr nicht an denen auszulassen, die dafür sorgen, dass das Fahren sicher bleibt. Sie wies auch auf die Gefahren dieses Jobs auf den Autobahnen hin.

(schö)
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