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Mönchengladbach
Minto zieht die Besucher in Massen an

Mönchengladbach: Minto zieht die Besucher in Massen an
Das Minto am Samstag: richtig voll war’s. FOTO: Ilgner Detlef (ilg)
Mönchengladbach. Am Samstag drängten sich die Menschenmassen im neuen Einkaufszentrum. Aber das befürchtete Verkehrschaos blieb aus. Die Händler im Minto sind sehr zufrieden nach den ersten drei Tagen. Viele Kunden kommen aus dem Umland. Von Angela Rietdorf

Es ist voll, sehr voll im Minto am Samstagmittag. Auf allen vier Ebenen des Einkaufszentrums drängen sich die Besucher, suchen gezielt die Eröffnungsangebote oder schlendern umher, schauen sich die Geschäfte an, testen die kulinarischen Möglichkeiten und ja, sie schauen nicht nur, sie kaufen auch, wie die unzähligen Taschen und Tüten belegen. 80 000 Besucher waren am Samstag erwartet worden, und wenn auch noch keine Zahlen vorliegen, spricht der Augenschein dafür, dass die Prognose stimmt.

Das sagen die Gladbacher über das Minto

"Wir liegen voll innerhalb der Erwartungen", bestätigt Centermanagerin Jessica Queißer. Was sich dagegen erfreulicherweise - wie auch an den anderen Tagen - nicht bewahrheitet, sind Befürchtungen, dass der Besucheransturm den Verkehr in der Innenstadt lahmlegen würde. Ganz im Gegenteil erweist sich die Verkehrssituation mittags als sehr entspannt. Der Parkplatz P 4 im Nordpark samt Bus-Shuttle wird nur relativ schwach angenommen. Viele Besucher lassen es darauf ankommen, fahren mit dem Auto in die Innenstadt und finden problemlos einen Parkplatz. Die 900 Parkplätze des Minto sind allerdings stets belegt. Das neue Einkaufszentrum lockt überwiegend Besucher aus dem Umland Mönchengladbachs an: aus den Kreisen Heinsberg und Viersen, aus Neuss und Krefeld. Auch etliche Düsseldorfer, Mettmanner und Bergheimer Kennzeichen belegen die Anziehungskraft des neuen Einkaufszentrums.

Und das Minto kommt an - sowohl architektonisch als auch was das Angebot und die Vielfalt angeht. Die Reaktionen sind positiv bis begeistert. Die ersten Besucher sind schon als "Wiederholungstäter" da. "Ich war schon am Donnerstag mit meiner Tochter da, weil sie eine Playstation haben wollte", sagt Shirin Kuhn aus Willich. "Jetzt will ich mich noch mal mit meinem Mann gemeinsam umsehen und dann lecker essen gehen."

So lief die Eröffnung des Minto in Mönchengladbach FOTO: Reichartz,Hans-Peter

Martin Kuhn freut sich schon besonders auf den Oil&Vinegar-Laden. "Da gibt es feine Sachen", meint er. So gelungen und faszinierend die Architektur des Centers ist, so schwierig ist beim ersten Besuch die Orientierung auf den vier Ebenen. Die Pläne, die überall aufgestellt sind oder in digitaler Form auf Bildschirmen mit Suchfunktion zur Verfügung gestellt werden, werden ständig genutzt. An den Serviceschaltern wird oft nach der Lage bestimmter Geschäfte gefragt. Und nach der Minto-Kundenkarte, die kostenloses Parken ermöglicht, wie Carina Look vom Serviceteam berichtet. Geduldig gibt sie Lagepläne, Wlan-Passwörter und Parkplatzinformationen weiter. Im Minto sind nicht nur die Gänge, Ruhezonen, Restaurants, Parkplätze und Rolltreppen voll, auch in den Läden herrscht lebhafter Andrang. Durch die Flure werden Tüten, aber auch riesige Flachbildschirme geschleppt.

Rudolf Peter Scheben, geschäftsführender Gesellschafter des Mönchengladbacher Modeunternehmens Fynch-Hatton, ist mit den ersten drei Tagen im Minto jedenfalls sehr zufrieden: "Wir bekommen ein überaus positives Feedback. Den Kunden gefällt das Ambiente und sie freuen sich, dass wir da sind. Es macht richtig Spaß." Ein wenig weiter hat der Traditionsjuwelier Krebber sein Geschäft eröffnet. "Wir sind von den ersten drei Tagen sehr positiv überrascht", sagt Geschäftsführer Georg Buschhüter.

Ein erster Rundgang durch das Minto

Gestern standen einige Besucher vor verschlossenen Türen: Sonntags ist nur die Ebene 2 im Minto auf, man kommt lediglich vom unteren Eingang Hindenburgstraße zum Eingang Steinmetzstraße.

Quelle: RP
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