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Mönchengladbach
Mit der Awo auf Tour durch die Stadt

Mönchengladbach. Noch bis Sonntag läuft die Aktionswoche. Bei einer Rundfahrt ging es einmal quer durch alle Bereiche - von der Altenpflege bis zur Flüchtlingsberatung. Von Eva Baches

"Echtes Engagement. Echte Vielfalt. Echt Awo": Das ist das Motto der Awo-Aktionswoche, die noch bis Sonntag läuft. Einer der Höhepunkte in diesem Jahr war zweifelsohne die Awo-Tour: Einmal quer durch die Stadt und durch alle Bereiche der Arbeiterwohlfahrt, die sich von der Pflege über die Kinderbetreuung bis zur Integration in den Arbeitsmarkt erstrecken, ging es dabei. "Die Tour führen wir zum ersten Mal durch. Viele verbinden die Awo nur mit der Altenarbeit", erklärte Helmut Thommessen. Doch während der Tour wurde schnell klar, dass dies längst nicht alles ist. In fast jedem Stadtteil lassen sich Angebote der Awo finden. Da sind etwa die Begegnungsstätten und die Offenen Ganztagsgrundschulen. Im Rahmen der Sozialen Arbeit werden im Gewerbegebiet Engelbleck Gartenbauarbeiten durchgeführt. All dies wäre nicht möglich ohne die 500 ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter, die sich mit Leib und Seele engagieren.

Heike Burian ist Leiterin des Adam-Romboy-Seniorenzentrums in Geneicken. Es liegt mitten im Grünen, an der Niers. Im Nostalgiezimmer kann man in Erinnerungen schwelgen. Schwere, alte Möbel, schönes Porzellan und sogar ein Telefon mit Wahlscheibe, das aber leider nicht funktioniert, verbreiten Gemütlichkeit. "Humor ist in der Pflege sehr wichtig. Wir lachen viel mit unseren Bewohnern und unterstützen uns als Team gegenseitig", sagte Burian.

In der Kita Schatzinsel geht es multikulturell zu. Die Eingangstür heißt die 107 Kinder in mehreren Sprachen willkommen. 107 Kinder werden hier betreut. "Wir haben hier ein offenes Konzept. Die Kinder können jeden Tag entscheiden, was sie machen möchten", erklärte Leiterin Anja Scavariello. Im Internationalen Zentrum hat Maria Weihrauch das Zepter in der Hand. Sie und ihr Team kümmern sich um Flüchtlinge, beraten und unterstützen sie in sämtlichen Bereichen "Wir lassen keinen vor der Türe stehen. Solange Menschen da sind, helfen wir", betonte sie. Karl-Heinz Lenßen, ein echtes Original, berichtete von seiner ehrenamtlichen Arbeit in der Begegnungsstätte Schrievers. "Gastronomisch sind wir fit!", erzählte er. Denn es wird unter anderem jeden Mittag gekocht.

Quelle: RP
 
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