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Mönchengladbach
Mit Schaffrath-Spende können Skater länger bleiben

Mönchengladbach: Mit Schaffrath-Spende können Skater länger bleiben
David Suhari (r.) von der "Rollbrett Union" in der Skaterhalle "Rollmarkt": Hier 2017 bei einem Workshop für Kinder. FOTO: Isabella Raupold
Mönchengladbach. Es ist die Attraktion für Jugendliche in Mönchengladbach - und knüpft an eine Zeit an, als die Stadt ein Magnet für die europäische Skater-Szene war: Seit Ende Mai 2017 ist ein leerstehendes Gebäude am Ende der Fußgängerzone in Rheydt der "Rollmarkt". Auf Halfpipes und ohne Eintritt können Kinder und Jugendliche dort erste Versuche auf dem Skateboard machen, Tricks eintrainieren, an Workshops teilnehmen. Der Verein "Rollbrett Union" hat der Skater-Kultur damit wieder eine Heimat gegeben.

Sechs Monate lang wurde das Projekt als Zwischennutzung über das Rheydter Quartiersmanagment gefördert. Seit einigen Monaten muss es sich selbst finanzieren. Und das ist happig. 2500 Euro sind pro Monat für Nebenkosten und Versicherungen nötig, sagt David Suhari von der "Rollbrett Union". "Der Vermieter hätte uns gerne so lange wie möglich drin", sagt der 39-Jährige. Aber nur wenn ausreichend Spenden fließen, sind die nächsten Wochen für das Projekt gesichert.

Deshalb hat sich Suhari besonders über die Spende von Friedhelm Schaffrath gefreut. Der Chef des gleichnamigen Möbelhauses hat 5000 Euro gespendet und damit der Rheydter Skaterhalle zwei weitere Monate ermöglicht. "Ich habe noch eine besondere Beziehung zu Rheydt, weil ich dort auf der Hauptstraße meinen ersten Laden hatte", sagt Schaffrath. Regelmäßig drehe er dort eine Runde, bei einer sei er auf den "Rollmarkt" aufmerksam geworden. "Ein sinnvolles Projekt", findet er. Denn es hole die Kinder und Jugendlichen mit Sport von der Straße. So etwas müsse unterstützt werden. Er hofft, dass weitere Spender seinem Beispiel folgen. Einige Initiativen gibt es schon: So veranstaltet "Die Box" an der Waldhausener Straße einmal im Monat eine Benefizparty, der Verein "Nordkurve aktiv" hat 2200 Euro gespendet.

David Suhari möchte Friedhelm Schaffrath aber noch persönlich danken - mit einem Skateboard der "Rollbrett Union".

(dr)
 
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