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Mönchengladbach
Ärger um das zu früh aufgebaute Weihnachtsdorf

Mönchengladbach. Karneval vorm Totensonntag und Weihnachten vor Allerheiligen - dieser Frühstart sorgt für Ärger. Auch bei Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners. Ihn stört, dass das beliebte Weihnachtsdorf auf dem Alten Markt schon zu einem so frühen Zeitpunkt so weit gediehen ist. Die Genehmigung, die Bodenplatte für die Eisfläche zu legen, hatte Schausteller Bruno Dreßen von der Stadt bekommen. Schließlich dauert es immer einige Zeit, bis die Eisfläche für die Schlittschuhläufer betriebsbereit ist.

Doch seit einigen Tagen sind schon wesentliche Teile der Holzbuden-Stadt aufgebaut. Offenbar, weil die mit der Bodenplatte verankert sind. Ordnungsamtsleiterin Annegret Ketzer: "Ich bin nicht gerade begeistert von der Situation. Wir haben das mit Herrn Dreßen besprochen", sagte sie der RP. Abbauen muss der Schausteller die Konstruktion nicht wieder. "Das wäre aus meiner Sicht unverhältnismäßig. Schließlich hat er die Genehmigung für den Aufbau ab dem 7.

November", so Ketzer. Das Weihnachtsdorf wird in bewährter Form am Samstag, 19. November, eröffnet und ist täglich von 11 bis 22 Uhr geöffnet. Nur am Totensonntag, 20. November (erst ab 18 Uhr) und am Heiligabend (nur bis 16 Uhr) sind die Öffnungszeiten anders. Seit 2013 gibt es das Weihnachtsdorf auf dem Alten Markt. Es hat sich zu einem echten Treffpunkt für die Gladbacher entwickelt.

(jüma)
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