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Fußball-EM 2024
Mönchengladbach bewirbt sich als Spielort

Diese NRW-Stadien haben den Zuschlag für die EM 2024 bekommen
Diese NRW-Stadien haben den Zuschlag für die EM 2024 bekommen FOTO: dpa, cas hak
Mönchengladbach. Die Stadt Mönchengladbach will 2024 Spielort bei der Fußball-Europameisterschaft (EM) werden, wenn Deutschland die EM bekommt. Dies beschloss der Stadtrat in seiner Sitzung am Mittwoch. Die Stadt wird sich gemeinsam mit dem Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach bewerben. Von Dieter Weber

Allerdings gibt es noch einige Fragezeichen. Als Ausrichter der EM ist neben Deutschland auch die Türkei im Gespräch, und die UEFA wird erst ab Herbst 2018 über den Gastgeber entscheiden. Auch ist dann nicht klar, ob der Borussia-Park in Frage kommt: Der Deutsche Fußballbund wird seine Bewerbung im September 2017 abgeben und wird dann auch die zehn Spielorte in Deutschland benennen. Derzeit geht man davon aus, dass es 14 Bewerber sein werden.

Einige – wie Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Leipzig – gelten als gesetzt. Und in Nordrhein-Westfalen haben derzeit Köln und Dortmund die besseren Karten, zu den insgesamt vermutlich zum Zuge kommenden drei Bewerbern aus NRW zu gehören. Allerdings hat inzwischen Dortmund Bedenken angemeldet, weil die finanziellen Folgen noch nicht kalkulierbar sind. Sogar ein Rückzug von Dortmund als möglicher EM-Spielort ist möglich.

Dies würde die Chancen von Mönchengladbach deutlich erhöhen, zum Zuge zu kommen.

Quelle: RP
 
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