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Polizei sucht Zeugen
Tierquäler verletzt Pferde in Mönchengladbach

Mönchengladbach: Drei Tiere von Pferderipper verletzt
Drei Pferde galoppieren auf einer Wiese (Symbolbild) FOTO: afp, FRANCK FIFE
Mönchengladbach. In den vergangenen Wochen wurden im Mönchengladbacher Stadtteil Hardt drei Pferde von einem Unbekannten durch Schnitte verletzt. Die Tiere standen zum Tatzeitpunkt auf einer Weide. Die Polizei sucht Zeugen. 

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, ereignete sich die erste Tat bereits in der Nacht zum 24. September 2017 auf einer Weide an der Straße Wey in Mönchengladbach-Hardt. Ein Pferd wurde laut Polizei gegen 22 Uhr auf die Weide gebracht. Am folgenden Tag stellte die Halterin fest, dass die Stute eine geschwollene und blutende Scheide hatte.

Ein Tierarzt stellte fest, dass das Pferd vermutlich durch ein Cuttermesser oder einen Schraubendreher verletzt wurde. Der zweite Fall ereignete sich am 1. Oktober 2017. Hier wurde ein anderes Pferd gegen 11.40 Uhr auf die Koppel eines Stalls an der Hardter Landstraße gebracht. Als es gegen 14.45 Uhr wieder in den Stall geholt wurde, wurde an seiner rechten Seite ein fünf bis zehn Zentimeter langer Schnitt festgestellt.

Die Besitzer suchten auf der Koppel nach einem Gegenstand, an dem sich das Tier verletzt haben könnte. Weil sie keinen fanden, erstatteten sie Anzeige. 

Reiter beobachteten mutmaßlichen Täter

Am selben Tag wurde nachmittags, als das betroffene Pferd wieder im Stall stand, von anderen Reitern gegen 17.45 Uhr ein unbekannter Mann beobachtet. Den Angaben zufolge hatte er eine Glatze, trug einen langen schwarzen Mantel und hielt sich in der Nähe des Stalls auf. Laut Polizei drehte er sich schnell herum und verschwand im nahen Wald, als er bemerkte, dass er gesehen wurde. 

Der jüngste Fall ereignete sich am 15. Oktober. Wieder war es eine Weide an der Straße Wey, auf die ein Pferd, diesmal gegen 14.30 Uhr, geführt wurde. Als das Tier gegen 18 Uhr wieder von der Weide geholt wurde, wurde am unteren Halsbereich ein etwa 20 Zentimeter langen Schnitt festgestellt, der anschließend von einem Tierarzt behandelt wurde.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen.

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(skr)