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Urteil in Mönchengladbach
Dreifache Mutter erwürgt - zehn Jahre Haft wegen Totschlags

Mönchengladbach: Dreifache Mutter erwürgt - zehn Jahre Haft wegen Totschlags
Ermittler der Spurensicherung am Tatort des Verbrechens an der Hohlstraße. FOTO: Isabella Raupold
Mönchengladbach. Ein 38-Jähriger ist in Mönchengladbach zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Der Mann erwürgte seine Freundin. Seine Flucht war in Spanien geendet. 

Weil er eine dreifache Mutter erwürgt hat, ist ein Mann wegen Totschlags verurteilt worden. Das teilte das Landgericht am Donnerstag mit. Der palästinensische Asylbewerber hatte nach Überzeugung der Richter im Februar auf seine deutsche Freundin zunächst mit einer Vase eingeschlagen und sie dann in seiner Wohnung an der Hohlstraße in Rheydt erwürgt.

Danach hatte er sich über Belgien nach Spanien abgesetzt und war dort im März von einer Spezialeinheit der spanischen Polizei in San Sebastian verhaftet worden. Die Leiche der 47-Jährigen war erst drei Wochen nach der Tat in der Wohnung des Angeklagten gefunden worden.

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Der Verteidiger hatte vergeblich versucht, eine verminderte Schuldfähigkeit seines Mandanten durch Alkohol- und Drogenkonsum geltend zu machen. Der Verurteilte ist in drei Ländern unter verschiedenen Namen registriert. Vor Gericht hatte er beim Prozessauftakt behauptet, sich weder an die Tat zu erinnern, noch daran, wie die 47-Jährige in seine Wohnung gekommen sei.

(sef/lnw)
 
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