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Einkaufen in Mönchengladbach
Großer Andrang bei Rewe an Heiligabend

Mönchengladbach: Großer Andrang bei Rewe Dirk Heynckes an Heiligabend
Im Supermarkt an der Lürriper Straße bildeten sich lange Schlangen. FOTO: Horst Thoren
Mönchengladbach. Da Heiligabend in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, hatten viele Geschäfte geschlossen. Einige Supermarkt-Filialen hatten aber geöffnet. Zum Beispiel der Rewe-Markt an der Lürriper Straße in Mönchengladbach.  Von Horst Thoren

Einkaufen an Heiligabend? Im Rewe-Markt an der Lürriper Straße in Mönchengladbach war das bis 14 Uhr möglich. "Schon um 10 Uhr standen 30 Leute vor der Tür", sagte Marktleiter Dirk Heynckes. "Mehr Andrang als an einem normalen Samstag", fügte seine Frau Michaela hinzu.

Rewe-Marktleiter Dirk Heynckes verzeichnet mehr Kunden als an einem normalen Samstag. FOTO: Horst Thoren

Verdi hatte gegenüber den Marktbetreiber angekündigt, an Heiligabend zu kontrollieren, ob tatsächlich nur Lebens- und Genussmittel verkauft werden - so sieht es die Sonderregelung des Ladenöffnungsgesetzes vor, wenn Heiligabend auf einen Sonntag fällt. "Alles kein Stress", sagte Heynckes. "Wir halten uns an die Regeln." Um 10.15 Uhr herrschte Andrang an drei Kassen.

Auf dem Einkaufszettel der frühen Käufer stand vor allem das, was noch dringend für die Festtage gebraucht wurde: Meist waren es Kleinigkeiten, die fehlten, wie Gewürze, Soßen und Zutaten fürs Weihnachtsessen. Gekauft wurden aber auch Bier, Cognac, Süßes, Fleisch, Obst und Gemüse. Die Mitarbeiter an der Kasse wünschten "Frohes Fest". Einige Kunden sagten "Danke", wie die Mutter mit der kleinen Tochter, die dringend noch ihren Lieblingssaft brauchte.

Viele Kunden verzeichnete am Sonntag auch Rewe Thomas Hannen in Korschenbroich. Der Parkplatz war gut gefüllt, im Markt erledigten etliche Kunden letzte Einkäufe bei entspannter Atmosphäre. Marktleiter Thomas Hannen war zufrieden: "Das ist ein gutes Angebot für unsere Kunden."

Der Rewe-Parkplatz in Korschenbroich ist gut gefüllt. FOTO: Horst Thoren

Dass ein Supermarkt auch an Heiligabend öffnet, ist eigentlich nichts Besonderes. In diesem Jahr aber schon, denn der 24. Dezember fiel auf einen Sonntag. Eigentlich wären die Geschäfte also geschlossen gewesen. Das Ladenöffnungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen bietet aber für bestimmte Händler ein Schlupfloch: Geschäfte, die Artikel für den täglichen Bedarf anbieten, dürfen öffnen - aber eben auch nur solche Produkte verkaufen. Dazu gehören Lebensmittelmärkte, Bäckereien und Weihnachtsbaumverkaufsstellen. Die Öffnungszeiten sind allerdings auf vier Stunden begrenzt, in der Regel von 10 bis 14 Uhr. Händler, die potenzielle Weihnachtsgeschenke anbieten wie Schmuck, Bekleidung oder Spielwaren, kommen nicht in den Genuss der Sonderregelung.

Die Discounter Aldi Süd, Aldi Nord, Penny und Lidl hatten sich entschieden, an Heilggabend auf eine Öffnung zu verzichten. Rewe und Edeka hatten es ihren inhabergeführten Filialen freigestellt, ob sie öffnen oder nicht.

Wo man an Heiligabend in der Region einkaufen kann, lesen Sie hier. 

Quelle: RP
 
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