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Mönchengladbach
Polizei fahndet nach mutmaßlichen Messerstecher

Mönchengladbach: Flüchtlinge leben im ehemaligen Aldi
Mönchengladbach: Flüchtlinge leben im ehemaligen Aldi FOTO: Ilgner Detlef
Mönchengladbach. Am Flüchtlingsheim im TiN ist es am Donnerstag zu einer Messerstecherei unter den Bewohnern gekommen. Ein Mann wurde dabei lebengsgefährlich verletzt. 

Wie die Polizei mitteilte, waren zwei Männer gegen 21.50 Uhr im Nordpark auf dem Fahrrad unterwegs, als sie unvermittelt von einem weiteren Flüchtling mit einem Messer angegriffen wurden.

Obwohl Passanten und weitere Bewohner des TiN dazwischen gingen, wurde ein Opfer lebensgefährlich verletzt. Nach Polizeiangaben hat sich der Gesundheitszustand des Mannes aber mittlerweile stabilisiert. Der Angreifer ist zurzeit noch auf der Flucht. Über die Motive der Attacke ist noch nichts bekannt. 

Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes eingeleitet. Nach dem Tatverdächtigen wird gefahndet. Er ist 1,84 Meter groß und schlank. Hinweise auf den Aufenthaltsort des Gesuchten nimmt die Polizei unter folgender Telefonnummer oder über den Notruff 110 entgegen: 02161-290. Der Mann könnte bewaffnet sein.

(gap)