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Mönchengladbach
Neue Wohngebiete in Hardterbroich und Geneicken

Bürgerinitative Geneicken kämpft gegen Bebauung
Mönchengladbach. 2018 soll es fertig sein, das Projekt, das die Kreisbau "Experimentelles Wohnen" getauft hat. Auf dem 2500 Quadratmeter großen Brachgelände zwischen Wilhelm-Schiffer-Ring, Friedrich-Ebert-Straße und Mühlenstraße im Zentrum von Rheydt soll ein Studentenwohnheim entstehen, das bei Bedarf auch für andere Mietergruppen umgestaltet werden kann. Die Planungen sind weit fortgeschritten.

Bei einer europaweiten Ausschreibung wurden 220 Bewerbungen eingereicht, daraus wurden 13 ausgewählt, sieben weitere kamen von Gladbacher Architektenbüros. Ein Siegerentwurf, der unter anderem durch die Verbindung des Neubaus mit dem denkmalgeschützten Nebengebäude überzeugte, und drei weitere Preisträger wurden schließlich gekürt. Für einen entsprechenden Bebauungsplan wurde jetzt der Satzungsbeschluss gefasst. "Das ist ein weiterer Aufbruch für die Rheydter Innenstadt", sagte Hans-Jürgen Meisen, Vorstand der Stadttochter Kreisbau, im Bauausschuss.

In das fertig gestellte Gebäude sollen neben Studenten auch die Zweigstellen der Musikschule und der Volkshochschule einziehen. Nach Ende der Bauarbeiten wird es eine Straße weniger in Rheydt geben: die Kloetersgasse wird dann verschwunden sein.

Ein neues Wohngebiet wird hinter der Jahnhalle in Hardterbroich-Pesch entstehen. Auf der Sportanlage "Eintrachtplatz" soll gebaut werden. Aus Gründen der Kostenersparnis habe sich die Stadt Mönchengladbach dazu entschlossen, nicht mehr benötigte Sport- und Grünflächen zu bebauen, heißt es dazu im Beschluss. Im Vorentwurf sind Einfamilienhäuser, Doppelhäuser und Mehrfamilienhäuser mit Mietwohnungen vorgesehen. Insgesamt sind 50 bis 60 Wohneinheiten geplant.

Auch in Bonnenbroich-Geneicken zwischen Mollsbaumweg, Geneickener Straße, Sportanlage und dem Hochwasserrückhaltebecken soll gebaut werden. Im südlichen Teil des Gebiets sollen Einfamilienhäuser entstehen, in erster Linie Doppelhäuser und Reihenhäuser, aber auch freistehende Einfamilienhäuser. Die Fläche umfasst fünf Hektar, 1,3 Hektar sollen als Grünfläche erhalten bleiben. Ob ein vorhandener Bunker abgerissen wird, ist noch unklar.

(arie)
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