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Mönchengladbach
Neuer Laudator für Benediktpreis

Mönchengladbach. Eigentlich war bereits Jean-Claude Hollerich auserkoren, um die Laudatio auf Benediktpreisträger Jean-Claude Juncker am Freitag, 21. März, zu halten.

Doch jetzt musste der Erzbischof von Luxemburg seine Teilnahme aufgrund von Verpflichtungen für die Weltkirche zurückziehen. Wie der Vorstand des Vereins "Benediktpreis von Mönchengladbach" bekanntgab, ist ein Ersatz allerdings bereits gefunden: Der Präsident des Unternehmerverbands Handwerk NRW, Andreas Ehlert, übernimmt die Aufgabe.

Die Preisverleihung wird im Haus Erholung stattfinden. Einlass für geladene Gäste ist ab 17.30 Uhr. Juncker, langjähriger Premierminister von Luxemburg, erhält eine von Künstler Erwin Nöthen gestaltete Plakette sowie ein Preisgeld von 5000 Euro. In seinem Festvortrag spricht Juncker über das Thema "Europäische Union: Gemeinschaft der Hoffnung". Erst am vergangenen Freitag wurde Juncker in Dublin zum Spitzenkandidaten der Europäischen Volksparteien (EVP) für die Wahlen zum europäischen Parlament im Mai gewählt.

Benedikt von Nursia ist der Schutzpatron Europas. Der nach ihm benannte Preis, der vom 2013 neu begründeten Verein in Anlehnung an eine frühere Initiative gleichen Namens ausgelobt wird, soll an Persönlichkeiten verliehen werden, deren wertorientiertes Handeln vor dem Hintergrund der christlichen-abendländischen Erfahrungen in besonderer Weise herausragt. Dies drückt sich in grundlegenden Arbeiten in Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur aus, die beispielhaft für die Zukunft sind.

Der Preis ist unabhängig von einem religiösen Bekenntnis und überparteilich.

(tler)
 
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