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Mönchengladbach
Neuer Rotlichtblitzer ist jetzt "scharf"

Mönchengladbach: Neuer Rotlichtblitzer ist jetzt "scharf"
Der Rotlichtblitzer am Berliner Platz (Mitte) ist seit heute in Betrieb. Vor der Installation musste erst die Ampelanlage umgerüstet werden. Eine weitere Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage wurde an der Wilhelm-Schiffer-Straße aufgebaut. FOTO: Ilgner (1)/Titz (2)
Mönchengladbach. Ab sofort sollten sich Autofahrer am Berliner Platz gut überlegen, ob sie bei Rot noch schnell über die Ampel fahren. Denn seit heute ist die neue Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage im Betrieb. Und das kann teuer werden. Von Gabi Peters

Wer am Berliner Platz auf der Fliethstraße in Richtung Korschenbroicher Straße unterwegs ist und zu stark aufs Gas tritt, wird fotografiert, ebenso wer die rote Ampel ignoriert. Gestern wurde die neue Rotlicht- und Geschwindigkeitsüberwachungsanlage vom Eichamt abgenommen. Seit heute ist der neue Blitzer an der Kreuzung Fliethstraße/Theodor-Heuss-Straße/Rathenaustraße in Betrieb. Das heißt: Jetzt gibt's Knöllchen für Raser. Für Rotlicht-Missachter wird's teuer: Zeigt die Ampel weniger als eine Sekunde rot, bedeutet das: 90 Euro. Länger als eine Sekunde rot kostet 200 Euro Bußgeld. Punkte und Fahrverbot kommen dazu.

FOTO: Picasa

Eine weitere Anlage ist an der Kreuzung Wilhelm-Schiffer-Straße/Bachstraße/Dahlener Straße in Rheydt installiert worden. Sie wird, wie die städtische Pressestelle mitteilte, in den kommenden Wochen in Betrieb genommen. Die Anlage dokumentiert Geschwindigkeitsverstöße von Fahrzeugen, die auf der Wilhelm-Schiffer-Straße in Richtung Mühlenstraße unterwegs sind. Außerdem überwacht sie Rotlichtverstöße von Fahrzeugen, die von der Dahlener Straße stadteinwärts fahren.

Mönchengladbach: Hier blitzt die Polizei FOTO: Reichartz,Hans-Peter

Bereits seit Mitte September ist eine baugleiche Anlage an der Kreuzung Korschenbroicher- / Breitenbach- / Prinzenstraße in Betrieb gegangen, die Verstöße in Richtung Innenstadt dokumentiert. Rund 650 Verkehrsssünden hat das Ordnungsamt seitdem registriert.

Schon über zwei Jahren werden Rotlichtverstöße an der Kreuzung Limitenstraße/Gracht sowie an der Kreuzung Waldnieler Straße/Sternstraße geahndet. Der Stadtrat hatte den Aufbau weiterer Rotlichtüberwachungsanlagen im Dezember 2014 beschlossen.

800 bis 900 Fahrer werden an den beiden "alten" Überwachungsanlagen pro Monat geblitzt. Zu Beginn waren es über 1000. Zusammen bringen sie der Stadt jährliche Einnahmen von rund 450 000 Euro.

Wie die Stadt immer wieder betont, sollen die Rotlichtblitzer aber nicht nur Geld in die Stadtkasse spülen, sie sollen vor allem für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Zusammen mit der Polizei waren vorher Bereiche als mögliche Standorte ausgewählt worden, an denen sich viele Unfälle mit Verletzten ereigneten und bei denen zu hohe Geschwindigkeiten oder Rotlichtverstöße als Ursache ermittelt wurden.

Quelle: RP
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