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Mönchengladbach
Neues Leben für die Tennisanlage

Mönchengladbach: Neues Leben für die Tennisanlage
Bei der Pflanzaktion des TC Giesenkirchen packten schon die Kleinsten fleißig mit an. FOTO: Detlef Ilgner
Mönchengladbach. Mitglieder der Grünen und die Mags unterstützten die Pflanzaktion des TC Giesenkirchen. Sie setzten eine 85 Meter lange Hecke. Von Simone Krakau

Mit Spaten und Hacke bewaffnet wird rund um die Tennisanlage des TC Giesenkirchen fleißig gearbeitet. Auch anhaltender Nieselregen und der matschige Boden unter den Füßen können den Arbeitskreis der Grünen und die Vereinsmitglieder nicht davon abhalten, neuen Lebensraum für die Tierwelt zu schaffen.

Massive Schäden der Vegetation rund um die Tennisanlage des TC Giesenkirchen waren das Ergebnis der Unwetter der vergangenen Monate. Mit Unterstützung der Mags und des Arbeitskreises Praktisch-Ökologisch der Grünen, wurde neues Leben gepflanzt.

Eine vom Tennisverein eigens finanzierte 85 Meter lange Rotbuchenhecke soll zukünftig Schutz für Vögel darstellen sowie Nagern die Möglichkeit bieten, Zuflucht zu finden. Gleichzeitig dient sie als Ersatzgehölz für die Bäume, die bei den starken Unwettern im Herbst und Anfang des Jahres gelitten hatten und teils gefällt werden mussten. "Rund um die Tennisanlage sind massive Schäden entstanden", erinnert sich Markus Brockmann, 1. Vorsitzender des Tennisclubs. "Teilweise sind Bäume umgeknickt, teilweise mussten wir Bäume fällen lassen, da Gefahr in Vollzug stand." Die Situation wurde seinerzeit von der Mags begutachtet und als kritisch erkannt.

In Absprache mit dem NABU und der Mags wurde seitens des Vereins nach Möglichkeiten gesucht, die verlorenen Bäume durch ökologisch wertvollere Gehölze zu ersetzen. Neben der Setzung der Rotbuchenhecke wurde auch von der Mags selbst rund um das Gelände der anliegenden ehemaligen Fun Arena weiteres niedriges Gehölz gepflanzt.

Auch wenn die Hecke momentan noch keinerlei Sichtschutz bietet, werde sich das in ein paar Jahren ändern. "Die Hecke wird dicht zusammenwachsen und kann bis zu zwei Metern hoch werden", sagt Hajo Siemes vom Arbeitskreis der Grünen. In der nächsten Woche wird Siemes noch einmal zu dem Gewächs zurückkehren und die Spitzen schneiden, damit die Triebe sich spalten und die Hecke sich perfekt entwickeln kann.

Als Dankeschön für den Einsatz und Stärkung der fleißigen Helfer, gab es anschließend noch leckere Grillwürstchen.

Quelle: RP
 
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