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Mönchengladbach
Neujahrsempfang für hilfsbereite Gladbacher

Mönchengladbach. Einfach einmal "Danke" sagen - das wollten Uschi und Michaele Schneider. Dabei sind die beiden Schwestern als ehrenamtliche Repräsentantinnen der Gisela-Remus-Stiftung selbst im außerordentlichen Maße zum Wohl für andere aktiv. Sie hatten zum Neujahrsempfang ins Dorthausener Bistro eingeladen, um diejenigen ein wenig zu verwöhnen, die sich selbstlos für andere einbringen. "Ihr Lieben, seid herzlich willkommen", begrüßte Uschi etwa 55 Gäste aus dem Umfeld "Mönchengladbacher helfen" sowie einige Gleichgesinnte aus Wegberg und Brüggen. Von Angela Wilms-Adrians

"Was treibt uns?", fragte sie rhetorisch in die Runde, um die Antwort zu geben, es sei die Freude, etwas Sinnvolles zu tun und auch der Stolz darauf, etwas geleistet zu haben. Uschi Schneider mahnte allerdings auch, dass jeder bei allem Engagement sich selbst nicht aus den Augen verlieren dürfe. Es war den Schwestern gelungen, Firmen und Privatpersonen dafür zu gewinnen, mit ihren Spenden die Helfer zu bewirten und zu beschenken. Im Losverfahren wurden Geschenktüten, gefüllt mit Parfüm, Wein, Haushaltsgegenständen, Karten für Karnevalssitzungen und anderes mehr, verteilt. Als jüngste ehrenamtlich wirkende Formation der Stadt besuchte die Kinderprinzengarde den Neujahrsempfang, um die Gäste mit Tanz und Musik zu erfreuen.

Die Initiative "Mönchengladbacher helfen" hat inzwischen fast 4000 Mitglieder. "Wir tun viel für Flüchtlinge und Obdachlose, unterstützen Kinder- und Jugendprojekte. Manchmal helfen wir auch bei Einzelschicksalen", berichtete Gisela Hassels, Administratorin der Facebook-Gruppe. Sie selbst hat sich der Gruppe angeschlossen, weil sie es mag, Menschen in der Not zu helfen. "Mir gefällt die unkomplizierte Art. Hier braucht keiner Anträge zu stellen. Die Hilfe kommt sofort", sagt Gisela Hassels. In Dorthausen hat die Gruppe der helfenden Mönchengladbacher ein von Wilfried Werner betreutes Lager, wo Sachspenden gesammelt werden. Von da aus werden sie weitergegeben.

"Wenn die Geschwister rufen, dann muss man kommen. Beide tun so ungeheuer viel Gutes für die Stadt", betonte Bürgermeister Michael Schroeren in seiner Ansprache. Schroeren lobte das große soziale Engagement in Mönchengladbach und bescheinigte den Anwesenden: "Wenn wir die ehrenamtlich Tätigen nicht hätten, wären wir eine arme Stadt."

Quelle: RP
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