| 00.00 Uhr

Serie Was Macht Eigentlich?
Nicht aufgeben, und immer fair kämpfen

Nicht aufgeben, und immer fair kämpfen: Nach der Maxime hat Erich Oberem sein Leben gestaltet. Er hat es früh gelernt - beim Sport, in etlichen Disziplinen und immer mit vollem Einsatz. Nur eine Disziplin hat ihm nicht gepasst: der Volkstanz, der damals noch zum Standardprogramm des Turnens gehörte. Da ist er dann vom TV 1848 zum KSV Eiche 05 gewechselt. KSV, das steht für Kraft-Sport-Verein. Ringen, Boxen und Gewichtheben waren seine Disziplinen und er durchaus erfolgreich. Er war zweimal Jugend-Stadtmeister an der Hantel, hat mit Mönchengladbachs größtem Ringer trainiert: Emil Neunkirchen, dem nur Olympiasieger Wilfried Dietrich im Wege stand. Erich hat es immerhin 1958 zum Kreismeister des Niederrheins gebracht (siehe RP-Ausriss rechts).

Kraftsport betreibt Erich Oberem auch noch mit seinen nun bald 80 Jahren, regelmäßig im Fitnessstudio: "Zweimal die Woche zwei Stunden, und zwar hart." Er ist auch zu der Sportart zurückgekehrt, mit der er als Junge bei den Vereinigten Wassersport-Freunden begonnen hat: Schwimmen. Er war Langstreckenläufer, als "Joggen" noch ein Fremdwort war: Von 1955 bis 2015, bis Probleme im Fuß einen Wechsel aufs Fahrrad nahelegten. Das Sportabzeichen hat er ebenfalls immer wieder gemacht: 15-mal in Gold.

Sportlich prominentester Name in der Familie ist Sonja, die Frau von Klaus: Sie war dreimal Triathlon-Junioren-Weltmeisterin und startete als Marathonläuferin zweimal bei Olympischen Spielen, wurde 1996 in Atlanta Achte. Ihr Mann war Fallschirmjäger, ebenso wie seine beiden Brüder, von denen nur Erich Junior lebt. Richard Oberem, der Jüngste, ist 2006 mit 39 Jahren als Bergsteiger tödlich abgestürzt. Auch der jüngste Oberem ist Sportler und mit zwölf Jahren schon erfolgreich: Felix, Sohn von Klaus und Sonja, ist Stadtmeister im Degenfechten.

(oes)
 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Serie Was Macht Eigentlich?: Nicht aufgeben, und immer fair kämpfen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.