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Mönchengladbach
Nicole Finger freut sich über frühen Start von G 9

Mönchengladbach. FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger freut sich sehr, dass auch für die Kinder, für die auf dem Gymnasium die vierte Klasse beginnt, "die Möglichkeit besteht, ihr Abitur in 13 Jahren zu machen". G 9 komme faktisch ein Jahr früher, als es nach dem Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung zunächst den Anschein hatte. Dort war der Schuljahresbeginn 2019 als Start für G 9 genannt worden. "Das wird auch formal so sein", erklärt Finger. "Weil das entsprechende Gesetzgebungsverfahren mit allen vorgeschriebenen Anhörungen und Fristen eben seine Zeit braucht.

Ebenso gilt es, die Lehrpläne sorgfältig umzustellen und nicht durch Schnellschüsse Chaos in die Gymnasien zu bringen." Dennoch sehe Schulministerin Gebauer die Möglichkeit, dann auch noch die Kinder der dann sechsten Klasse in G 9 zu überführen. Erklärt hatte sie das bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. "Damit kommt die neue Landesregierung dem Wunsch vieler Mönchengladbacher Eltern nach, wie ich aus zahlreichen Gesprächen hier vor Ort weiß", so Finger. Noch ist nicht klar, ob tatsächlich alle Mönchengladbacher Gymnasien wieder zu G 9 wechseln werden.

Das kann jede Schule für sich entscheiden. G 9 wird aber der Regelfall sein. "Wenn eine Schule nicht für sich bewusst entscheidet und beantragt, bei G 8 zu bleiben, wird G 9 dort automatisch Realität", weiß Finger. Schulministerin Gebauer schätzt basierend auf den Erfahrungen im Bundesland Hessen, dass rund 90 Prozent der Schulen zu G 9 zurückkehren werden.

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