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Mönchengladbach
Nominiert als beste Schülerzeitung

Mönchengladbach. Die Schüler der Gesamtschule Hardt sind echte junge Nachwuchstalente in Sachen Medien. Seit Jahren räumen sie regelmäßig Preise ab und erfinden sich ständig neu. Nun haben die Jungredakteure eine neues Projekt ins Auge gefasst: Das Onlinemagazin "Rampenlicht". An ihm arbeiten neben den schon erfahrenen Schülern des Jugendmagazins "Standpunkt" auch jüngere Schüler mit, die erst in die fünfte oder sechste Klasse gehen. Obwohl es das neue Magazin erst seit diesem Schuljahr gibt, ist es schon jetzt beim Schülerzeitungswettbewerb des Spiegel für die beste Online-Schülerzeitung Deutschlands nominiert worden. Die Hardter Schüler machen sich große Hoffnungen. Von Christian Lingen

"Beim Standpunkt beschäftigen wir uns nicht mehr nur mit schulischen Themen, sondern schauen, was in der Stadt los ist", sagt Ivana Baumann. Die Schülerin gehört zu den alten Hasen der Hardter Schülerzeitung. So schreiben die Nachwuchsjournalisten über Themen wie den Besuch von Vivienne Westwood, die Teilnahme von Joey Kelly am Santanderlauf und kulturelle Themen. Weil der "Standpunkt" ein Magazin für die älteren Schüler ist, entwickelten die Schüler auch eines für die unteren Stufen. "Rampenlicht" deckt daher zwar auch außerschulische Themen wie zum Beispiel sommerliche Cocktails ab, behandelt aber auch innerschulische Themen wie die Verabschiedung des Hausmeisters. "Bislang ist Rampenlicht ein reines Onlinemagazin", sagt Dorothée Vollmer. Die Lehrerin betreut das Projekt.

Nach den Sommerferien soll das Magazin aber auch als Printmedium erscheinen. "Die erste Printausgabe wird zwölf Seiten haben und zusammen mit dem Standpunkt als Tandem-Magazin erscheinen", kündigt die Lehrerin an. So verbinden sich die beiden Magazine zu einem großen. Bei der Zusammenarbeit ist das längst geschehen. Die Fünft- und Sechstklässler besuchen eine Online-AG und bekommen dort von den Redakteuren des "Standpunkt" Tipps im Umgang mit Medien. So finden sie den Einstieg in die Schülermagazine. "Unsere Internetseiten beinhalten nicht nur Texte, sondern auch kleine Videos und Audiodateien", erklärt Chefredakteur Sean Levy. So haben die Schüler die Bedeutung ihrer Onlineplattformen erkannt und wissen, dass manche Themen schnell veröffentlicht werden müssen. Der Internetauftritt der beiden Magazine ist auch deshalb wichtig, weil die Printausgabe nur zweimal jährlich erscheint. Zu haben sind die Magazine an der Gesamtschule Hardt und in der Buchhandlung Wackes.

Quelle: RP
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