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Mönchengladbach
NRW-Stiftung: 120.000 Euro für die Schriefersmühle

Mönchengladbach. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt dem Förderverein Schriefersmühle einen Zuschuss in Höhe von 120.000 Euro zur Verfügung. Mit dem Geld soll der Innenraum als Ausstellungsraum der Mühle ausgebaut und die Mühlenkappe rekonstruiert werden. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Staatsminister a. D. Harry Kurt Voigtsberger.

Die Vereinsmitglieder möchten die Mühle künftig als kulturelle Begegnungsstätte nutzen und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Dazu wird in die Mühle eine Zwischendecke eingezogen, um Erdgeschoss und Obergeschoss als Versammlungs- und Ausstellungsraum nutzen zu können. Auch eine Heizungsanlage und neue Fenster und Türen wird es geben. Um das ursprüngliche Erscheinungsbild der Turmwindmühle wiederherzustellen, bekommt sie zudem eine neue Mühlenkappe.

In der Begründung für die Bewilligung der Fördergelder nannte die NRW-Stiftung den großen bisher bereits geleisteten Einsatz des Vereins für den Erhalt der 1747 erbauten Schriefersmühle. Die vierzig Vereinsmitglieder haben das markante Bauwerk auf der Stadtgrenze mit Spendengeldern und viel Eigenleistung bereits grundlegend von innen und außen saniert. Die Mühle ist eines der ältesten profanen Bauwerke in Mönchengladbach. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie stark beschädigt und brannte vollständig aus. Seit 1986 steht sie unter Denkmalschutz.

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