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Mönchengladbach
Olivia Mierzwa - Horizont erweitern in Kalifornien

Mönchengladbach. Das vergangene Schuljahr verbrachte Olivia Mierzwa durch einen Schüleraustausch in den USA. Dort lebte sie in Beaumont (Kalifornien) und besuchte die örtliche High School. "In amerikanischen Schulen ist vieles anders als in deutschen. In vielen Fächern sind die Klassenstufen gemischt. Zu den Lehrern hat man ein fast freundschaftliches Verhältnis", berichtet die 16-Jährige. Ihre Gastfamilie, die aus den Gasteltern und vier Gastgeschwistern bestand, habe sie sehr gut aufgenommen, erzählt die Schülerin. "Meine Gastfamilie hat mir immer das Gefühl gegeben, mit zur Familie zu gehören." An Weihnachten hat sie mit der Familie das Haus geschmückt, an Halloween Süßigkeiten gesammelt.

Besonders die Essenskultur in den USA habe sie überrascht. "In den Staaten ist alles größer. Getränke kann man zum Beispiel gratis nachfüllen.", erzählt Olivia Mierzwa. "Während in Deutschland das Mittagessen die Hauptmahlzeit ist, legen die Amerikaner einen besonderen Wert auf das Abendessen."

Während des Austauschjahres hatte Olivia Mierzwa manchmal auch Heimweh. "Für mich war es im Winter ein wenig schwer", berichtet sie. "Aber wenn man einmal das Heimweh überwunden hat, vergeht die Zeit wieder ganz schnell." Trotzdem war die lange Zeit ohne Eltern etwas Neues. "In einem anderen Land ohne Familie zu sein war schon eine Herausforderung", sagt Olivia Mierzwa. Die neue Situation hat sich auf ihren Charakter positiv ausgewirkt: "Das hat mich definitiv selbstbewusster und unabhängiger gemacht", sagt sie.

Trotz ihres zwischenzeitlichen Heimwehs kann sie ein Auslandsjahr nur jedem empfehlen. "Jeder, der offen für Unbekanntes und neue Orte ist und etwas Neues lernen möchte, sollte so etwas auch machen", rät die 16-jährige Schülerin allen in dieser Hinsicht noch unentschlossenen jungen Leuten.

(yr)
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